Druckansicht - Sonntag 1. August 2010
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Internationale Führungskräfte erwünscht, ihre Familien nicht?
WdF kritisiert „fatales Signal" in Vorlage der EU-Kommission

 

unknownDie aktuelle Vorlage der EU-Kommission zur Richtlinie zum Internationalen Personaltransfer bleiben auf halbem Weg stehen, kritisiert Österreichs unabhängige Managervereinigung WdF. Für das Wirtschaftsforum der Führungskräfte ist es inakzeptabel, dass Familienmitgliedern von internationalen Managern zwar ein  Recht zugestanden wird, den Partner zu begleiten, gleichzeitig aber kein Rechtsanspruch auf  Arbeitsgenehmigung im Gastland besteht.

 

Der „Blue Card"-Regelung, die darauf zielt, internationale Schlüsselkräfte rasch in die Länder der Europäischen Union zu bekommen, fehlt dabei ein entscheidendes Signal: „Nicht lediglich als Arbeitskraft benötigt zu werden, sondern als Gast angenommen zu werden, muss klarer kommuniziert werden, nur dann können wir diese besten Köpfe auch national bestmöglich integrieren", meint dazu KR Viktor Wagner, stv. WdF-Bundesvorsitzender.

 

„Sich einerseits die besten Manager und Wissenschafter aussuchen zu wollen und andrerseits vor deren sozialem Umfeld eine Schranke zu errichten, kann im globalen Talent-Wettbewerb nur schädlich sein", so Wagner. Die Initiative der Permits Foundation , getragen von namhaften multinationalen Unternehmen, sich diesbezüglich an den Europarat zu wenden, wird daher vom WdF nachdrücklich unterstützt.



Krise am Gehaltszettel: Netto-Minus in allen Führungsebenen
Einkommensstudie 2010 des WdF ist da - jetzt gleich bestellen!

 

unknownFür die Einkommensstudie des WdF wurden 718 Managerinnen und Manager schriftlich von Triconsult befragt. Zum 28. Mal wurde damit eine solide Bestandsaufnahme der Führungsgehälter vorgelegt, "ein Bild der österreichischen Wirklichkeit", wie Dr. Paul Jankowitsch mit einem Seitenhieb auf diverse Hochrechnungen formulierte. Während das Jahreseinkommen der ersten Führungsebene im Schnitt 176.800 Euro erreicht, erzielen Führungskräfte der zweiten Ebene ein Jahressalär von 107.300 Euro und in der dritten Ebene liegen die Durchschnittwerte im abgelaufenen Jahr bei knapp 77.800 Euro.

 

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das nominell Einkommensverluste auf allen Führungsebenen. In der dritten Managementebene verdienen die Befragten im Schnitt insgesamt um 5% weniger als im Jahr 2008, in der zweiten Ebene beträgt der Verlust 2009 in Summe 7% und die erste Ebene verzeichnet um 5% im Schnitt gesunkene Jahreseinkommen (brutto).

 

Dr. Paul Jankowitsch, WdF-Vorsitzender, zusammenfassend zu den aktuellen Daten: „Damit wird deutlich, dass die Manager dieses Landes keine abgehobene Kaste sind, sondern dass sie ihr Einkommen ebenso den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen wie alle übrigen ArbeitnehmerInnen".

 

Zum Nachhören: Dr. Josef über die Höhe der Einbußen (als .mp3) 

 


 

Bestellen Sie jetzt Ihr Exemplar zum Mitgliederpreis (hier klicken) von EUR 380,-!

 

 

 

 Hier geht es zu den Ergebnissen in Kurzform (.pdf-Datei)

                       



IV-Ehrenpräsident Hans Igler im 90. Lebensjahr verstorben

 

unknownNicht nur die Industriellenvereinigung (IV) trauert um Ihren langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten Dkfm. Dr. Hans Igler, der im 90. Lebensjahr verstorben ist. „Das WdF  verliert mit Hans Igler seinen Geburtshelfer", ruft Bundesvorsitzender Dr. Paul Jankowitsch die prägende Rolle bei der Gründung des Wirtschaftsforums der Führungskräfte 1979 in Erinnerung. Hans Igler war von 1972 bis 1980 Präsident der Industriellenvereinigung und hat damals die Notwenigkeit einer eigenen, die Branchen übergreifenden Managervereinigung erkannt.

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43% wünschen andere Arbeitszeit – Frauen unter den „workaholics“

 

unknown52, 8 Wochenstunden beträgt die durchschnittliche Arbeitszeit der österreichischen Manager. Die Extreme - also unter 40 Stunden und über 60 Stunden - hielten sich dabei die Waage, jeweils 9 bzw. 8 % fallen in diesen Gruppen. Dafür wird Frauen deutlich mehr abverlangt, jede achte Managerin (12%) liegt in der „workaholic"-Gruppe mit mehr als 60 Stunden. Männer finden sich nur zu 7 % in diesem Segment.

 

Dies sind einige Zahlen aus der Arbeitszeitstudie, die das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) im April von der Triconsult durchführen ließ. Am intensivsten arbeiten demnach Führungskräfte der ersten Ebene (durchschnittlich 54, 5 Stunden), allerdings sind bei ihnen auch Gewöhnungseffekte an dieses hohe Pensum zu erkennen. „64 % der Spitzenmanager wollen an ihren aktuellen Arbeitszeiten festhalten, ein weiteres Viertel bekennt sich dazu, im Job etwas kürzer treten zu wollen", so Mag. Roland GRAF, Generalsekretär des WdF. Was erstaunt, zumal noch in der WdF-Gesundheitsstudie im Herbst 92 % von job-bedingten gesundheitlichen Risikofaktoren sprachen.

 

Zum Nachhören: Dr. Josef über die Workaholics im Lande (als .mp3)

 

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Österreichischer EU-Kommissar ist ein treues WdF-Mitglied
Lobende Worte von Dr. Johannes Hahn zum "30er" des Wirtschaftsforums

 

In besonderer Mission ist ein langjähriges WdF-Mitglied ab Februar 2010 unterwegs: Seit dem 9. 2. 2010 lenkt der ehem. Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn als Österreichs EU-Kommissar die Regionalförderung der Union. Der ehemalige WdF-Generalsekretär ist heute bereits seit 20 Jahren Mitglied und unterstrich die Wirkung der Plattform zuletzt bei unserer 30 Jahr-Feier. Dabei erinnerte er nicht nur daran, daß er durch die Arbeit des WdF „einige Freunde gefunden hat". Nach seinem Eintritt in die Bundesregierung habe er auch gesehen, wie das Wirtschaftsforum der Führungskräfte „als Lobby stark sei und gehört werde".  

 

Die ganze Einschätzung unseres EU-Kommissars als Video:

 

EU-Kommissar Dr. Johannes Hahns persönliche Worte über das WdF



WdF sieht leichte Verbesserungen, aber einen weiten Weg zur Gleichstellung

 

Durchschnittlich 40.000 Euro beträgt der Unterschied beim jährlichen Gesamteinkommen im Top-Management. Statt 188.300 Euro kommen Frauen in der ersten Führungsebene - hier sind gerade unknown7% der Manager weiblich - nur auf 148.200. Diese Zahlen legte das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) im Vorfeld des Welt-Frauentages vor. „Seit 28 Jahren erheben wir nun die Managereinkommen", geht WdF-Generalsekretär Mag. Roland Graf von einer breiten Datengrundlage aus, „in Summe ist der geschlechtsspezifische Unterschied bei den Führungsgagen ebenso deutlich wie inakzeptabel".

 

Denn auch in den anderen Führungsebenen herrschen Klischées (Firmenautos erhalten 49% der Frauen, aber 74% der Männer) und Benachteiligungen. So leiten Frauen grundsätzlich die kleineren Abteilungen, 35 direkt unterstellte Angestellte gegenüber 68 bei den Männern zeigen dies deutlich.

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WdF-Folder regt leistungsfördernde Manager-Entlohnung an
Jankowitsch: "Der Kalender-Stichtag ist kein Maßstab für Führung"


unknownDie aus den USA importierte politische Debatte um eine Deckelung der Führungseinkommen droht das Kind mit dem Bade auszuschütten. Aus heimischer Sicht werden hier Probleme verhandelt, die in Österreich nicht in diesem Ausmaß bestehen, vor allem wird aber der Leistungsgedanken mit Füßen getreten. Für das WdF als Österreichs größte unabhängige Manager-Organisation  war es wichtig, hier eine Rückkehr zu den Fakten einzuleiten. Diese wurde mit den Top-Managern des WdF-Beirates erarbeitet und nun in Form der 10 Gebote leistungsfördernder Manager-Entlohnung vorgestellt. 

 

Statt einer gesetzlichen Neuregelung, die es angesichts des Prinzips „der Eigentümer bestimmt die Entlohnung" (im § 78 AktG) nicht braucht, listet die Broschüre neue Modelle für Managementerfolg auf. Bundesvorsitzender Dr. Paul Jankowitsch: "Aktien-Optionen an Quartalsberichte zu koppeln, hat zu allerlei Manipulationen verleitet, aber längst nicht immer einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung gedient". Der WdF-Vorschlag ist nicht die „Bibel" der Entlohnung, soll aber den Spielraum an Zielgrößen abseits reiner Bilanzen zeigen. Je mehr dieser Spielraum auch genützt wird, desto messbarer wird der ganzheitliche Erfolg von Unternehmens- und Mitarbeiterführung: Nackte Gewinnzahlen sagen nämlich über die Fähigkeit eines Managers zu wenig aus.

 

Von Mitgliedern kann der achtseitige Folder kostenlos beim WdF bezogen werden (solange der Vorrat reicht).

 

Oder Sie laden hier den WdF-Folder als .pdf-Datei herunter!

 


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Pressedienste

Hier finden Sie die aktuellsten Pressedienste des WdF:

 

2009 Gehaltseinbussen in

allen Management-Ebenen

 

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Nutzen Sie unser Netzwerk!
Mehr als 2.800 Kontakte zu Top-Managern warten auf Sie im WdF-Mitgliederbereich.
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Wie viel verdienen Österreichs Manager?

 

Die Einkommenserhebung des WdF ist seit 28 Jahren verlässlichste Quelle über die Gehälter der heimischen Führungskräfte.


 



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Das Arbeitsverhältnis kann ? so wie bisher ? innerhalb eines Monats nach öffentlicher Bekanntmachung des Beschlusses,...

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte
Lothringerstrasse 12, A-1030 Wien, Tel: 01/712 65 10 o. 713 79 68, Fax: 01/711 35-2912, E-Mail: office@wdf.at

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