Nicht nur die Industriellenvereinigung (IV) trauert um Ihren langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten Dkfm. Dr. Hans Igler, der im 90. Lebensjahr verstorben ist. „Das WdF verliert mit Hans Igler seinen Geburtshelfer", ruft Bundesvorsitzender Dr. Paul Jankowitsch die prägende Rolle bei der Gründung des Wirtschaftsforums der Führungskräfte 1979 in Erinnerung. Hans Igler war von 1972 bis 1980 Präsident der Industriellenvereinigung und hat damals die Notwenigkeit einer eigenen, die Branchen übergreifenden Managervereinigung erkannt.
Geboren wurde Dkfm. Dr. Hans Igler am 29. Juli 1920 in Wien, besuchte die Schule in Kremsmünster und studierte an der Hochschule für Welthandel in Wien. 1946 trat er in das Bundesministerium für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung ein. 1950 wurde Igler in das Bundeskanzleramt, Zentralbüro für ERP-Angelegenheiten, berufen, wo er den damaligen Bundeskanzler Julius Raab in wirtschaftspolitischen Angelegenheiten beriet. Ab 1956 war er Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Industrie- und Bergbauverwaltung IBV, ab 1960 dann Gesellschafter des Bankhauses Schoeller & Co und der Firma Gebrüder Schoeller sowie ab 1979 Aufsichtsratsvizepräsident in beiden Unternehmen.
Interessenspolitisch war er bereits 1971/72 als Vorsitzender des Wirtschaftspolitischen Ausschusses der IV aktiv. Von 1972 bis 1980 leitete er die Vereinigung als Präsident. Seit 1980 war er IV-Ehrenpräsident. Als Gründungpräsident des Aktienforums - der Interessenvertretung börsenotierter Unternehmen in Österreich - war Hans Igler von 1989 bis 1997 aktiv. „Sein Rat wurde auch lange nach seiner aktiven Zeit immer gehört", so IV-Präsident Dr. Veit Sorger. Zuletzt nahm Dr. Igler an der 25-Jahr-Feier des WdF teil, dessen Gründung er mitgetragen hatte.
Die Parte Dkfm. Dr. Iglers finden Sie hier (als .pdf-Datei).


