Druckansicht - Montag 6. September 2010
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WdF sieht leichte Verbesserungen, aber einen weiten Weg zur Gleichstellung

 

Durchschnittlich 40.000 Euro beträgt der Unterschied beim jährlichen Gesamteinkommen im Top-Management. Statt 188.300 Euro kommen Frauen in der ersten Führungsebene - hier sind gerade unknown7% der Manager weiblich - nur auf 148.200. Diese Zahlen legte das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) im Vorfeld des Welt-Frauentages vor. „Seit 28 Jahren erheben wir nun die Managereinkommen", geht WdF-Generalsekretär Mag. Roland Graf von einer breiten Datengrundlage aus, „in Summe ist der geschlechtsspezifische Unterschied bei den Führungsgagen ebenso deutlich wie inakzeptabel".

 

Denn auch in den anderen Führungsebenen herrschen Klischées (Firmenautos erhalten 49% der Frauen, aber 74% der Männer) und Benachteiligungen. So leiten Frauen grundsätzlich die kleineren Abteilungen, 35 direkt unterstellte Angestellte gegenüber 68 bei den Männern zeigen dies deutlich.

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WdF-Folder regt leistungsfördernde Manager-Entlohnung an
Jankowitsch: "Der Kalender-Stichtag ist kein Maßstab für Führung"


unknownDie aus den USA importierte politische Debatte um eine Deckelung der Führungseinkommen droht das Kind mit dem Bade auszuschütten. Aus heimischer Sicht werden hier Probleme verhandelt, die in Österreich nicht in diesem Ausmaß bestehen, vor allem wird aber der Leistungsgedanken mit Füßen getreten. Für das WdF als Österreichs größte unabhängige Manager-Organisation  war es wichtig, hier eine Rückkehr zu den Fakten einzuleiten. Diese wurde mit den Top-Managern des WdF-Beirates erarbeitet und nun in Form der 10 Gebote leistungsfördernder Manager-Entlohnung vorgestellt. 

 

Statt einer gesetzlichen Neuregelung, die es angesichts des Prinzips „der Eigentümer bestimmt die Entlohnung" (im § 78 AktG) nicht braucht, listet die Broschüre neue Modelle für Managementerfolg auf. Bundesvorsitzender Dr. Paul Jankowitsch: "Aktien-Optionen an Quartalsberichte zu koppeln, hat zu allerlei Manipulationen verleitet, aber längst nicht immer einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung gedient". Der WdF-Vorschlag ist nicht die „Bibel" der Entlohnung, soll aber den Spielraum an Zielgrößen abseits reiner Bilanzen zeigen. Je mehr dieser Spielraum auch genützt wird, desto messbarer wird der ganzheitliche Erfolg von Unternehmens- und Mitarbeiterführung: Nackte Gewinnzahlen sagen nämlich über die Fähigkeit eines Managers zu wenig aus.

 

Von Mitgliedern kann der achtseitige Folder kostenlos beim WdF bezogen werden (solange der Vorrat reicht).

 

Oder Sie laden hier den WdF-Folder als .pdf-Datei herunter!

 



Multiple Benachteiligung, aber auch leichte Verbesserungen erkennbar

 

unknownGeschlechtsspezifische Unterschiede bei den Führungsgagen sind laut WdF-Generalsekretär Mag. Roland Graf "2009 weder zu rechtfertigen, noch zu tolerieren". Basierend auf den Details der WdF-Einkommensstudie, des größten auf Selbstauskünften basierenden Gehaltschecks, ergibt sich ein drastisches Bild: Durchschnittlich 121.220 Euro Grundgehalt (brutto jährlich) der Manager stehen bei den weiblichen Führungskräften 85.170 gegenüber.

 

Dazu erhalten nur 59% der Frauen - gegen 69% der Männer - eine variable Vergütung (Prämie, Bilanzgeld etc.). Diese fällt mit 39.000 Euro (zu 42.000 der Männer) im Schnitt auch geringer aus, erhob TRICONSULT im Auftrag des WdF. Insgesamt fällt die Differenz zwischen dem jährlichen Gesamteinkommen der Männer (156.530) und dem der Frauen (109.650) deutlich aus. Besonders erschreckend: Man hat sich damit offenbar abgefunden, denn die weibliche Gehaltszufriedenheit (1,97 nach Schulnotensystem) weicht kaum von der der Männer ab (1,93).

 

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WdF-Initiative: Firmen vermitteln Pädagogen Management-Alltag hautnah

 

unknownDas Wirtschaftsforum der Führungskräfte fördert das Verständnis für wirtschaftliche Themen in Schulen mit einem ungewöhnlichen Schritt. Lehrerinnen aus fünf Wiener Schulen arbeiten eine Woche in heimischen Spitzenunternehmen mit und sammeln so wertvolle Praxiserfahrung für den Wirtschaftsunterricht. Am Montag starteten 11 Wirtschaftspädagoginnen ihre Arbeitswoche in den Firmen Reiwag, Creditreform, Café + Co. und der Anwaltskanzlei Siemer-Siegl-Füreder. Die Aktion, gemeinsam mit Helmut Wisiak und Mag. Johannes Lindner (Kath.-Pädag. Hochschule Wien/Krems) umgesetzt, folgt dem bewährten Schema des seit mehreren Jahren laufenden WdF-Programms „Beamte in die Wirtschaft". In beiden Fällen packen die Teilnehmer in der Privatwirtschaft mit an, erleben den Alltag im Management hautnah mit.

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Berichterstattung und schwache Politik fordern Führungskräfte stärker

 

unknownZum 30-jährigen Bestehen warf Österreichs größter unabhängiger Manager-Verband, das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) einen Blick auf das Selbstbild der Firmenlenker. In der Untersuchung haben 211 Managerinnen und Manager ihre Sicht des Berufs und dessen Rolle in der Gesellschaft, definiert. Für Studienautor Dr. Felix JOSEF (Triconsult) zeichnet sich dabei „ein deutlich pragmatischerer Zugang als 2005 ab. Während ansonsten kaum Abweichungen bemerkt wurden, schätzt man das Gehalt und Büro-Facilities deutlich mehr als vor vier Jahren, als wir die letzte Image-Erhebung durchführten".

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Jankowitsch: "Ideen des Vater des Managements sollen heimkehren"

 

unknownAusgehend vom 100. Geburtstag des 2004 verstorbenen Wiener Management-Philosophen Peter Drucker wird das WdF für eine "dauerhafte und institutionalisierte Beschäftigung mit seinen Ideen" sorgen. Bundesvorsitzender Dr. Paul Jankowitsch kündigte an, daß ab Herbst 2009 zwei Mal jährlich ein Dialog zwischen Managern und akademischen Vordenkern zur Relevanz der Thesen Druckers stattfinden wird. Den Auftakt machten im September Lotterien-Chef Karl Stoss, „Orange"-CEO Michael Krammer und WU-Professor Wilfried Stadler.

Nachlese zum ersten Drucker-Dialog

Die Aktualität Druckers, der den Börsenkrach von 1987 „aus ästhetischen und moralischen Gründen" kommen sah, zeigt sich nämlich nicht zuletzt auch vor dem aktuellen wirtschaftlichen Hintergrund: „Wenn der Punkt erreicht ist, an dem die Trader mehr verdienen als die Investoren, weiß man, dass das nicht Bestand hat".

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Frühpension Arbeitsfähiger und -williger verschärft Generationenkonflikt

 

Die Emotionalisierung und Radikalisierung der Beziehung zwischen den  Generationen in unserem Land hat viele Ursachen. Eine der wirtschaftlich nachteiligsten liegt in der politischen Entscheidung, alle Register der Frühverrentung zu ziehen und nicht nur zuzulassen, sondern sogar zu fördern.

 

Das Märchen vom „wohlverdienten Ruhestand" stimmt längst nicht, weil Menschen heute nach der Pensionierung noch lange fit sind, aber niemand sie braucht. Tatsächliches und gesetzliches Pensionsantrittsalter weichen nach wie vor voneinander ab. Das WdF, das sich seit Jahren dem Thema Altersvorsorge widmet, unterstützt als Führungskräfte-Organisation daher vollinhaltlich die Vorschläge der Initiative gegen Frühverrentungen.

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Pressedienste

Hier finden Sie die aktuellsten Pressedienste des WdF:

 

Virus, Krise, Katastrophe:

Wie sorglos sind Firmen?

 

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Wie viel verdienen Österreichs Manager?

 

Die Einkommenserhebung des WdF ist seit 28 Jahren verlässlichste Quelle über die Gehälter der heimischen Führungskräfte.


 



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Eine von der Gesellschaft an den Gesellschafter vermietete Luxuswohnung ist nach Ansicht des VwGH (23.2.2010,...

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte
Lothringerstrasse 12, A-1030 Wien, Tel: 01/712 65 10 o. 713 79 68, Fax: 01/711 35-2912, E-Mail: office@wdf.at

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