WdF-Folder regt leistungsfördernde Manager-Entlohnung an
Jankowitsch: "Der Kalender-Stichtag ist kein Maßstab für Führung"
Die aus den USA importierte politische Debatte um eine Deckelung der Führungseinkommen droht das Kind mit dem Bade auszuschütten. Aus heimischer Sicht werden hier Probleme verhandelt, die in Österreich nicht in diesem Ausmaß bestehen, vor allem wird aber der Leistungsgedanken mit Füßen getreten. Für das WdF als Österreichs größte unabhängige Manager-Organisation war es wichtig, hier eine Rückkehr zu den Fakten einzuleiten. Diese wurde mit den Top-Managern des WdF-Beirates erarbeitet und nun in Form der 10 Gebote leistungsfördernder Manager-Entlohnung vorgestellt.
Statt einer gesetzlichen Neuregelung, die es angesichts des Prinzips „der Eigentümer bestimmt die Entlohnung" (im § 78 AktG) nicht braucht, listet die Broschüre neue Modelle für Managementerfolg auf. Bundesvorsitzender Dr. Paul Jankowitsch: "Aktien-Optionen an Quartalsberichte zu koppeln, hat zu allerlei Manipulationen verleitet, aber längst nicht immer einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung gedient". Der WdF-Vorschlag ist nicht die „Bibel" der Entlohnung, soll aber den Spielraum an Zielgrößen abseits reiner Bilanzen zeigen. Je mehr dieser Spielraum auch genützt wird, desto messbarer wird der ganzheitliche Erfolg von Unternehmens- und Mitarbeiterführung: Nackte Gewinnzahlen sagen nämlich über die Fähigkeit eines Managers zu wenig aus.
Von Mitgliedern kann der achtseitige Folder kostenlos beim WdF bezogen werden (solange der Vorrat reicht).
Oder Sie laden hier den WdF-Folder als .pdf-Datei herunter!