Suche
Close this search box.

Alle Ergebnisse anzeigen

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors
Kritisch beurteilt das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) die Idee zur Einführung einer 30-Stundenwoche, wobei der Arbeitgeber eine 40-Stundenwoche bezahlen soll.

Wien (OTS) – In einer Zeit, in der hunderttausende Menschen arbeitslos geworden sind und das WIFO ein BIP Minus zwischen 5,25 bis 7,5 % prophezeit, gilt es vorrangig, den Wirtschaftsstandort mit aller Kraft mit gezielten Maßnahmen zu unterstützen.

 

Dazu dienen auch verschiedene Modelle flexibler Arbeitszeit, die in zahlreichen modernen Betrieben längst umgesetzt sind. Teilzeitbeschäftigungen, beispielsweise auch im Rahmen einer 20-Stunden-woche, bei entsprechendem Lohnausgleich sind längst Realität.

Der Bundesvorsitzende des WdF, Andreas Zakostelsky meint „Eine 30-Stundenwoche ohne den Lohn entsprechend anzupassen, verschärft die bereits sehr angespannte wirtschaftliche Situation in den Unternehmen. Das könnte als Brandbeschleuniger zu einer weiter ansteigende Arbeitslosigkeit führen und darüber hinaus den bereits arg gebeutelten Wirtschaftsstandort in eine dauerhafte, tiefe Rezession führen.“

 

Die Bundesregierung hat mit Kurzarbeit und gewaltigen Fördermitteln die richtige Medizin verabreicht, mit deren Hilfe viele Unternehmen vor dem Bankrott gerettet und dadurch eine große Anzahl an Arbeitsplätzen erhalten wurden. Diese Maßnahmen wurden in einer WdF-Umfrage erst vor kurzem von den heimischen Führungskräften als sehr gut bestätigt.

www.wdf.at/Studien-Umfragen/Blitzumfragen

 

„Ziel muss es sein, sukzessive, spätestens im Jahr 2021, wieder einen weitgehend gewohnten Wirtschaftskreislauf zu erreichen – dies wird durch starke Unternehmen, gesicherte Arbeitsplätze und den damit gestützten Konsum erhalten. Das hilft, das österreichische BIP zu stärken, nicht sozialromantische Träume von weniger Arbeit ohne Lohnanpassung“, so der WdF-Bundesvorsitzende.

 

Über WdF: Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) wurde 1979 gegründet und vertritt knapp 3.000 Manager und Entscheidungsträger aus allen Ebenen und ist somit Österreichs größtes parteipolitisch unabhängiges Führungskräftenetzwerk. Das WdF bietet branchenübergreifenden Austausch und ein tragfähiges Netzwerk zur fachlichen Unterstützung von Führungskräften, Nachwuchsführungskräften und Leader-Persönlichkeiten. Neben zahlreichen Umfragen, wie u.a. der Einkommensstudie, werden ein Reihe von Veranstaltungen und Aktivitäten zur Arbeitswelt der Führungskräfte durchgeführt.

Rückfragen & Kontakt:

Monika Medek
PR & Öffentlichkeitsarbeit
Wirtschaftsforum der Führungskräfte
Austria Manager Association
Lothringerstraße 12, A-1030 Wien
Mail: m.medek@wdf.at

Sie sind noch kein Mitglied?

Zögern Sie nicht und melden
Sie sich noch heute bei Österreichs
größter unabhängiger
Führungskräfte-Vereinigung an.