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Lehrer in die Wirtschaft

Interview mit Initiator Viktor Wagner

Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte  fördert das Verständnis für wirtschaftliche Themen in Schulen in Kooperation mit der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems „KPH“, der Initiative für Teaching Entrepreneurship „IFTE“ und der Wirtschaftskammer Wien und führt jedes Jahr die Projekttage „Lehrer in die Wirtschaft“ durch.

Wir freuen uns sehr, wenn auch Ihr Unternehmen an diesen Projekttagen teilnimmt!

Montag, 5. bis Mittwoch 7. März 2018 + ein Abendtermin

Von Wiens WdF-Landesvorsitzendem, KR Viktor Wagner, 2002 ins Leben gerufen, bot das WdF bereits hunderten Pädagogen die Möglichkeit eines Betriebspraktikums in Unternehmen.

Es ist eine Gelegenheit zum Austausch, aber auch zur Präsentation Ihres Unternehmens:
Begleitet von einer einführenden Auftaktveranstaltung beim WdF und einer Feedback-Runde stellt der Firmen-Aufenthalt (drei Tage) der Lehrer den Höhepunkt der P.R.-trächtigen Aktion dar. Im Zuge der Praxiswoche durchlaufen die Pädagogen verschiedenste, oder auch eine spezielle Abteilung Ihres Unternehmens, und gewinnen so einen Einblick in die Abläufe eines Unternehmens und können ihre Erfahrungen in einem abschließenden Workshop evaluieren und in weitere Folge an die Schüler weitergeben. Der Zeitraum dafür ist im Februar.

Kosten fallen keine an, der „Lohn“ aber wäre mehr Verständnis füreinander und ein starker Multiplikatoreffekt für die Belange der Wirtschaft!

Bitte geben Sie als Unternehmen, das aktiv etwas für den wirtschaftlichen Verstand der kommenden Generation unternimmt, bekannt, ob Sie ein oder zwei Lehrer/innen aufnehmen möchten und wer als Ansprechpartner fungiert. Desweiteren bitten wir um Zusendung Ihres Logos, da dieses mehrfach präsentiert wird.

Sollten Sie noch Fragen haben, ersuchen wir um Kontaktaufnahme, wir freuen uns auf die Praxistage und danken im Voraus für Ihren wertvollen Beitrag.

 

Viktor Wagner, Reiwag-Geschäftsführer und Ideengeber des Projektes, im Gespräch:

WdF_Viktor_Wagner_Lehrer_in_die_Wirtschaft

"Im Jahre 2003 hatte ich die Idee nach dem Projekt „Beamte in die Wirtschaft“ auch ein Projekt „LehrerInnen in die Wirtschaft“ zu starten. Der Anlass war und ist, dass für den äußerst wichtigen Bereich Wirtschaft in den Schulen zu wenige Unterrichtsstunden zur Verfügung stehen!

Gerade das Wecken der Freude am wirtschaftlichen Wissen und das Interesse für die Zusammenhänge, die im Wirtschaftsleben nun einmal gegeben sind, ist für junge Menschen eine Voraussetzung um im späteren Arbeitsleben durch bessere Information mit besseren Leistungen einen höheren Lebensstandard zu erreichen."

Wann und wo wurde das Projekt gegründet?
Nach dem erfolgreichen Projekt „Beamte in die Wirtschaft kam ich auf die Idee ein Projekt „Lehrer in die Wirtschaft“ zu starten und bereits 2003 lud ich eine Hauptschuldirektorin, danach Lehrer und Schüler ein und vermittelte Ihnen einen Einblick in die Tätigkeit der REIWAG Facility Services GmbH.

Das Interesse war besonders groß, weshalb ich diese Idee dem WdF unterbreitete, welche sehr gerne und erfolgreich angenommen und in mehreren Bundesländern erfolgreich 2004 gestartet wurde.

Gründe und Motivation für die Gründung?

Für die österreichische Gesellschaft und deren Zukunft ist die Freude an der Wirtschaft von besonderer Bedeutung, da in vielen Schulen die wirtschaftliche Ausbildung sehr oft unter dem Begriff „Geografie“ verschwindet und schwer verbesserungsnotwendig ist. Es war einer der Hauptgründe Lehrern die Freude an der Wirtschaft zu vermitteln, damit sie diese nach Möglichkeit ihren Schülern weitergeben können.

Ein Highlight war das Erlebnis als mich ein Lehrer einer Hauptschule anrief und mich informierte, dass ab nun einmal in der Woche mit den Schülern die Wirtschaftsseite der Presse diskutiert wird.

Wie beurteilen Sie das Projekt aus heutiger Sicht?

Um das WdF Projekt auf breitere Beine zu stellen ersuchte ich die damalige Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Frau Jank um Übernahme dieser Idee, was mehr als gelungen ist und eine große Anzahl von Lehrern über die Wirtschaftskammer Wien als auch über das WdF jährlich 3 Tage in Betrieben verbringen.

Welche Rolle des WdF sehen Sie in der Bildungsfrage?

Die Bildungsfrage ist einer der Zukunftsfragen der wirtschaftlichen Prosperität und der Zufriedenheit der Menschen, denn Bildung ist die Basis für Karriere, Einkommen und Zufriedenheit. Das WdF betrachtet dies als wichtige Aufgabe!

Was wünschen Sie sich von der neuen Regierung zum Thema?

Die neue Regierung weiß Bescheid, dass die Bildungsfrage eine Schlüsselfrage für die Zukunft Österreichs ist und wird dem mit Sicherheit Rechnung tragen!

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