Tirol

Der innovative Unternehmer - Spinner oder Visionär?

24.04.2018, 18:00 - 21:30 Uhr

 WDF-Innovationstalk_Gwiggner_Altmann

WdF-Tirol lud zum Innovations-Talk

 
Zahlreiche Mitglieder des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF-Tirol) wurden kürzlich beim Innovations-Talk im Familienunternehmen Lindner Traktoren mit Sitz in Kundl begrüßt. Marketingleiter David Lindner und Prof. Andreas Altmann, Rektor des MCI Innsbruck, gaben spannende Einblicke in die Welt der Innovationen.
 

Im hauseigenen Innovationszentrum von Lindner Traktoren begrüßte Internet-Unternehmer und WdF-Landesvorsitzender Markus Gwiggner die Tiroler Führungskräfte. Bei der gut besuchten Veranstaltung standen Fragen rund um die Themen Führung und Innovation im Fokus. David Lindner, Marketingleiter bei Lindner Traktoren, schilderte in seinem Vortrag, dass das Familienunternehmen mit selbstfahrenden Traktoren die traditionell besetzte Landwirtschaft revolutionieren will: „Für radikale Innovationen im Unternehmen braucht es nicht nur Unternehmergeist und Mut, sondern auch die richtigen Führungskompetenzen.“ In den letzten 70 Jahren konnte das Team von Lindner Traktoren zahlreiche preisgekrönte Innovationen für die Berg- und Grünlandwirtschaft, die Kulturlandwirtschaft und den Kommunalbereich auf den Markt bringen. „Innovationen sind kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer Unternehmenskultur, die nach vorne blickt und die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt stellt“, betonte Lindner. Führungskräfte haben laut dem Marketing-Leiter die Aufgabe, ein unternehmerisches Umfeld zu schaffen, in dem neuartige Ideen gedeihen können. Teams wachsen mit den vorliegenden Herausforderungen und Aufgaben. „Um Innovationen erfolgreich umzusetzen, spielen Anregungen von Kunden eine große Rolle. Denn "Innovationen dürfen nie Selbstzweck sein, sondern müssen in der Praxis bei der täglichen Arbeit nützlich sein“, so Lindner. 

Innovative Vorgehensweise trotz Gegenwind

Auch Prof. Andreas Altmann konnte in seinem Vortrag spannende Einblicke in die Entwicklung des Hochschulwesens geben. Durch permanente Innovationen wurde das MCI Innsbruck zur besten Hochschule Österreichs gekürt. „Das MCI wurde als ‚akademisches Schnellboot‘ im universitären Bereich gegründet. Wir hatten die Aufgabe, uns ständig weiterzuentwickeln und innovative Produkte und Services auf den Markt zu bringen“, so Altmann. Trotz Gegenwind von Kritikern, welche den frischen Zugang der Hochschule als ungehörig und umakademisch bezeichneten, konnte sich das MCI in den Bereichen Studium, Weiterbildung, Forschung, Technologietransfer und Start-ups konsequent entwickeln und am nationalen und internationalen Markt erfolgreich etablieren.

Facebook LinkedIn Twitter Xing YouTube