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"Führen Heute -Am Puls Der Zeit" Modul 4

"Exzellente FührungsKULTUR“ mit Herbert Strobl

30.05.2018, 08:30 - 12:00 Uhr

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  • Was versteht man eigentlich unter diesem ominösen Begriff “Unternehmenskultur“ und welche Dimensionen gilt es dabei zu beachten?
  • Warum haben gerade die „weichen Faktoren“ einen solch gravierenden Einfluss auf die harten Zahlen eines Unternehmens?
  • Wie gelingt es das Phänomen Unternehmenskultur zu erkennen, zu verstehen und eine zielorientierte Gestaltung zu ermöglichen?
  • Auf welche Elemente meiner persönlichen Führungskultur gilt es dabei besonders Rücksicht zu nehmen?
  • Wie kann eine wahrnehmbare und dauerhafte Kulturveränderung ganz konkret gelingen?

 

Management und Leadership haben verschiedene Schwerpunkte, die sich ergänzen. Management will vor allem ein bestehendes System optimieren und arbeitet dabei verkürzt gesagt vor allem mit „Druck“. Leadership stellt das bestehende System durchaus auch in Frage und baut zielorientiert um. Leadership bedeutet vor allem die Fähigkeit „Sog“ zu erzeugen. Damit bedeutet Leadership vor allem Arbeit an den weichen Faktoren, der Kultur eines Unternehmens.

In diesem Workshop wurden elementare Bausteine einer exzellenten Führungskultur aus verschiedenen Flughöhen beleuchtet und interaktiv diskutiert. Der schillernde, vielschichtige Begriff Unternehmenskultur ist oft bequemerweise zur Stelle, wenn es im Unternehmen auf einer schwer in Worte zu fassenden Ebene nicht gut klappt. Je komplexer die Umwelt wird, desto wichtiger wird es sich gerade mit den „soft fact“ gestalterisch zu beschäftigen.

Im ersten Teil wurden die drei Ebenen von Unternehmenskultur sowie ihre allgemeingültigen Charakteristika erarbeitet. Um Unternehmenskultur aktiv gestalten zu können ist nicht das Bild des „managenden Machers“ hilfreich, sondern eher das Bild eines kundigen Gärtners. Im zweiten Teil ging es vor allem um aktive, kulturgestaltende Einflussmöglichkeiten im unmittelbaren Umfeld einer Führungskraft. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung von aktivem und passivem Selbstwertgefühl, der eigenen Haltung, Klärung von Erwartungen, der Bedeutung von Vertrauen in der Organisation usw. angesprochen. Im letzten Teil wurde noch auf die Möglichkeiten des Six-Pack-Plus-Modells eingegangen, das es den Kulturträgern selbst ermöglicht, Wesenszüge ihrer Ist-Kultur wertschätzend besprechbar zu machen. Gleichzeitig wird dabei auch eine eventuell passendere Soll-Kultur definiert und ein konkreter Weg in diese Richtung augezeigt.

Herbert Strobl, ist Managementberater, Executive Coach & Entwicklungsbegleiter, FH-Lektor, eingetragener Wirtschaftsmediator und Sprecher des Arbeitskreises Initiative Unternehmenskultur.

Hier finden Sie die Folien zum Vortrag.

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