Vorarlberg

Führen mit der Weisheit von Buddha

Helmut Gassner über die Führungsprinzipien des Buddhismus

02.03.2017, 18:15 Uhr


Organisator der Veranstaltung Jürgen Kaufmann mit dem buddhistischen Mönch Helmut Gassner.

Anfang der 1980er Jahre wurde das Buddhistische Zentrum Letzehof auf Initiative von Helmut Gassner auf dem Grundstück, das seit dem Beginn des 19. Jahrhundert im Besitz seiner Unternehmer-Familie ist, gegründet. Das Tashi Rabten Zentrum dient dem Studium der buddhistischen Lehre. Am Letzehof sind nicht nur buddhistische Mönche und Studenten willkommen. Auch Nicht-Buddhisten haben die Möglichkeit, sich im Rahmen von Wochenendseminaren mit Meditation und der Philosophie des Buddhismus zu beschäftigen.

Nach einer kurzen Einführung und Begrüßung des Veranstaltungsorganisators Jürgen Kaufmann, berichtete Helmut Gassner, ein studierter Diplomingenieur der Elektrotechnik, in seinem Referat, wie er mit dem Buddhismus in Kontakt gekommen ist und was ihn am Buddhismus so nachhaltig fasziniert: Helmut Gassner hat während seines Studiums den Tibetischen Meister Gesche Rabten Rinpotsche kennengelernt, der ihm die Buddhistische Lehre nahegebracht hat. „Das buddhistische Studium ist endlos“, sagt Gassner. Der Buddhismus umfasst viele verschiedene Wissensgebiete, von Medizin über handwerkliche Fähigkeiten bis hin zu Sprache und Logik. Ihn selbst führte die Suche nach Antworten zum Buddhismus. Helmut Gassner hatte sich schon immer gefragt, warum es uns überhaupt gibt, warum wir alt und krank werden und wieso es die Schwierigkeiten des Lebens gibt. Die Genauigkeit und die die Logik dieser Lehre, die dazu auffordert nicht zu glauben, sondern zu analysieren, fasziniert Helmut Gassner so nachhaltig. 

Weiters ist er auf die Unterschiede zwischen der Vorarlberger Mentalität und der buddhistischen Lehre eingegangen. Und schließlich erläuterte Herr Gassner, was wir aus der buddhistischen Lehre für die Eigenführung und die Mitarbeiterführung mitnehmen können. Gekonnt ist Hr. Gassner auch auf einige sehr unterhaltsame Anekdoten vom Dalai Lama mit Österreich-Bezug eingegangen.

Auf Grund des außergewöhnlichen Vortrags und der vielen Fragen, die die interessiert lauschenden WdF Mitglieder an Herrn Gassner stellten, ging der Vortrag wesentlich länger, als geplant, was außer dem Koch, der mehrmals zum Essen klingelte, niemand störte.

Im Speisesaall wurden wir mit selbst hergestellten Teesorten, eigens für uns gebackenem Brot und einer für den Buddhismus typischen Speise verwöhnt. 

Viele WdF-Mitglieder bestätigten, dass dieser eindrückliche Abend lange in Erinnerung bleiben wird. Noch lange diskutierten neben den WdF Vorständen Michael Walser (Walser Personal Management), Herbert Huber (Sunnahof) und Martina Draxl (Caroustics) und Organisator Jürgen Kaufmann (Sparkasse Bregenz) u.a. Pius Nachbaur (ÖWD) und Gattin Elke, Günther und Johanna Soraperra (Traun Kristall), Tatjana Grissemann (Liebherr), Paulus Vergeiner (Siemens), Andreas Stieger (Raiffeisen Landesbank), Günther Hirschfeld (Raiba Vorderland), Werner Zydek, Günter Kurzemann, Lothar Natter (Natter Effizienzcoaching), Eugen Stadelmann, Beate Blum, Jürgen Riem (Kaufmännisches Bildungszentrum St. Gallen), Martin Weckenmann sowie Franz-Bernd Schenke und Marija Martinek (beide Caroustics), Andrea Draxl (Bachmann Electronics), Sabine Tichy-Treimel (Messe Dornbirn) mit Gatte Raimund Tichy (Ivoclar).

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