Bund

„Digitalisierung zu Ende gedacht?“

Unternehmerische Verantwortung im digitalen Zeitalter

23.05.2017, 18:30 - 21:00 Uhr


Wolfgang,Hammerer, Thomas Hrastnik, Werner Müller, Kurt Essler, Franz Grohs, Thomas Kolarik, Robert Nagele und Gerhard Zeiner

Wolfgang Hammerer, Thomas Hrastnik, Werner Müller, Kurt Essler, Franz Grohs, Thomas Kolarik, Robert Nagele und Gerhard Zeiner

Die digitale Transformation findet statt. Ein umfassendes und kritisches Nachdenken über die Wechsel- und Folgewirkungen durch die globale Ausbreitung der neuen Technologien auf Gesellschaft und Umwelt ist unerlässlich. Generationsübergreifende Projekte mit sozialem und ökologischem Engagement durch nachhaltige Geschäftsprozesse zu managen, erfordert Leadership-Verantwortung“.
Nach einer Begrüßung durch WdF-Bundesvorsitzenden, Gerhard Zeiner unterstrich Kurt Essler, Geschäftsführer AfB - mildtätig und gemeinnützige GmbH, in seinem Impulsvortrag die Bedeutung der Wiederverwertung elektronischer Geräte. "Die Digitalisierung steigert die Verantwortung für ihre Folgen."

  • Thomas Kolarik | Geschäftsführer der s IT Solutions AT Spardat GmbH:

"Vertrauen ist beim digitalen Verkauf ein wesentlicher Aspekt. Besonders wichtig sind die leichte Bedienbarkeit, die Sicherheit und ein responsives Erlebnis." Auch in Zukunft muss es Raum für persönlichen Kontakt geben. Um die Nachhaltigkeit sicherzustellen, hat sich das IT-Unternehmen entschieden Naturkraftstrom statt Billigenergie zu beziehen.

  • Franz Grohs | Vorsitzender der Geschäftsführung T-Systems Austria GmbH:

Kein Ende der Digitalisierung sieht der Organisationsprofi: Smart Home, Autos, Apps und Co - Wem gehören nun die Daten: dem Nutzer, dem Hersteller oder dem Daten-Tranporteur? Diese Fragen werden Europa noch lange beschäftigen. Hat das Mail in der Anfangsphase vor etwa 20 Jahren für mehr Kommunikation gesorgt, verliert diese Art der Kommunikation bei den kommenden Generationen immer mehr an Bedeutung. Die digital Natives haben zunehmend andere Erwartungen, Unternehmen tun sich etwas Gutes einen "Chief Digital Officer" zu besetzen und die Position "Security"  in die Bilanz aufzunehmen, um den Geschäftsführer damit zu beschäftigen "Digitalisierung ist nicht deligierbar!"

  • Werner Müller | Geschäftsführer GRABNER INSTRUMENTS Messtechnik GmbH:

"Jedes Unternehmen muss die Digitalisierung mitgestalten, die Gesellschaft muss die Grenzen dafür diskutieren/festlegen", so das WdF-Beiratsmitglied. Globale Qualitätssicherung online/on demand vernetzen und globale Effizienzsteigerung sowie die technische Möglichkeit um Kunden besser unterstützen zu können sind die Kernthemen der globalen Digitalisierung. Gleichzeitig warnt Müller vor dem "Hybriden Mensch" - wie weit wollen wir bei der Digitalisierung gehen?

  • Robert Nagele | Vorstandsdirektor  BILLA AG:

Digitale Kommunikation wird immer wichtiger, bereits jetzt gibt es in Wien 30 % "Flugblattverweigerer", diesen muss man mit speziellen Angeboten entgegenkommen. Ebenso wird mit den eigenen Mitarbeitern die digitale Kommunikation verstärkt, etwa mit einer eigenen App, wo Betriebsratsinfos ablesbar sind und Mitarbeiterbefragungen durchgeführt werden. Nagele nennt vier Punkte zur Nachhaltigkeitsstrategie von Billa:

  1. Energie & Umwelt
  2. Grüne Produkte - Ja Natürlich, Alnatura, regionale Produkte
  3. Mitarbeiterwertschätzungskette
  4. Gesellschaftliches Engagement - 2016 wurden Lebensmittel im Wert von € 10 Mio. an Organisationen (z.B. Caritas) übergeben.

 

Den Abend moderierte Thomas Hrastnik, Geschäftsführer, Volkswirtschaftliche Gesellschaft Wien/NÖ.

Die Live-Tweets zur WdF-Podiumsdiskussion können Sie unter bit.ly/2qdMo6k nachlesen!

Bei Buffet und Erfrischungen wurde das Thema von den bestens gelaunten Führungskräften weiterdiskutiert.

Unter anderem aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten, dem Burgenland und der Steiermark mit dabei waren:

Murat Ayberk (Jenewein & Partner), Christian Bacher (Smart Engine), Michael Baumann (Jenewein & Partner), Dietmar Csitkovics (pan-IT), Nicolai Descovich (IBM Österreich), Johannes Ernst (Wewalka), Zoltan Fazekas (iteratec), Robert Feichtenschlager (Postserver Onlinezustelldienst), Daniel Feldmann (Roxcel), Alexandra Fink (Swiss Life), Petra Grell-Kunzinger (Österreichische Post), Peter Gsottbauer (Bank Austria), Christoph Hefner (SAP Österreich), Christof Heiss (Infrasoft Datenservice), Andrea Hollander (Österr. Siedlungswerk), Felix Josef (Triconsult), Michael Kaiser (TU Wien), Paul Kleinrath (SIGNON), Helga Kölndorfer (Finanzamt Wiener Neustadt), Renate Krammer (Ls Leadership plus), Ronald Leder (s IT), Ursula Litschka (T-Systems), Edgar Maras (Nantong Sino Österr. Su Tong Ökopark), Rudolf Marchl (T-Systems), Alexandrina Morales (MeoquiMercuri Urval), Sylvia Resetarits (SQS Software Quality Systems), Thomas Robier (HOERBIGER Deutschland),Josef Scheidl (Let’s Print), Gerhard Siegl (Gas Connect Austria), Michael Spielbichler (A1 Telekom), Alfred Suchentrunk (MDM Massendaten Management), Dusan Tomic (IAEA (International Atomic Energy Agency) Barbara Ulman (ISG Personalmanagement), Patricia Wildberger (Shire) und Peter Wirthumer (Mondi),

Facebook LinkedIn Twitter Xing YouTube