Bund

WdF-Podiumsdiskussion bei Personal Austria

“Digitial Native Leaders – Die neue Führungskraft?"

09.11.2017, 11:00 - 11:45 Uhr

Wolfgang Hammerer (WdF), Roman Teichert (Otis), Wilhelm Sterl (Immofinanz) und Lucas Winter (Doka Ventures)

Wolfgang Hammerer (WdF), Roman Teichert (Otis), Wilhelm Sterl (Immofinanz) und Lucas Winter (Doka Ventures)

Auch heuer war das WdF wieder bei der "Personal Austria" mit einer Podiumsdiskussion vertreten.

Mit den jungen Führungskräften aus der Generation Z kommen erstmals Führungskräfte in entscheidungsträchtige Positionen, die ausschließlich mit der digitalen Technologie (Internet, soziale Netzwerke, Smartphone,…) aufgewachsen sind. Darüber hinaus beeinflussen sie durch ihr Nutzungsverhalten indirekt die Entwicklung im Allesnetz (Internet der Dinge) entscheidend mit. Die „Digtial Native Leaders of Tomorrow“ schaffen sich somit schon jetzt ihre Arbeitswelt von morgen. Hierarchien und Strukturen wie wir sie kennen, sind definitiv Auslaufmodelle. Führungskompetenz statt Führungsmacht, Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum in spannenden Projekten übertragen zu bekommen, wird eine höhere Bedeutung in der Karriereplanung haben, als große Dienstwagen oder vergängliche Statussymbole.

Wilhelm Sterl, Head of Group HR IMMOFINANZ AG: "Der Innovationsspirit eines Unternehmens ist ebenso wichtig, wie die Offenheit für Innovationen bei den Mitarbeitern.  Im Recruiting wird Wert gelegt auf die richtige Einstellung - das Commitment. Eine Persönlichkeit kann man nicht so drehen, dass sie ins Unternehmen passt, fachliche Kompetenzen können immer noch im Unternehmen angeeignet werden.  Die Unternehmenstaktik muss klar sein, eine gelebte Fehlerkultur fördert Mut und Kreativität."

Roman Teichert, Geschäftsführer OTIS GesmbH: "Die Generation Z und die Millennials sind nicht nur mit dem Internet, sondern auch mit Finanzkrise, Terroranschlägen und Globalisierung aufgewachsen. Sie sind recht nüchtern und desillusioniert, aber auch viel selbstbewusster und haben hohe Ansprüche an sich selbst. Ihre Loylität zum Unternehmen wird nicht so hoch sein, wie wir es kennen. Hier gilt es alte Denkmuster aufzubrechen, zu emotionalisieren und Visionen zu entwickeln. Firmeninterne Mentoring-Programme sind sehr wichtig."

Lucas Johannes Winter, Teamleiter Doka Ventures: "Neugier ist wertvoller als der Bildungsgrad! Man soll die Leute ins "Tun" kommen lassen, dann kommt das Verantwortungsgefühl und dann auch der Erfolg. Im Unternehmen ist dafür zu sorgen, dass ein gewisses Wertgerüst besteht, die "neue Kommunikation" (WhatsApp, Apps, usw.) sollte in die Arbeitsprozesse einfließen. Der Erfahrungsschatz der "alten Hasen"  gepaart mit den neuen Fähigkeiten der jungen Einsteiger führt zu schneller Umsetzung von Arbeitsprojekten."

Die Moderation des WdF-Podiums bei der Personal Austria übernahm traditionell unser WdF-Mitglied Hubert Riener.

Als Special für Mitglieder des Wirtschaftsforum der Führungskräfte standen natürlich wieder Freikarten zur Verfügung.

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