Geschichte

Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte vertritt seit 1979 die Interessen der Führungskräfte. Die Highlights im Überblick:

16. Jänner 1979Konstituierende Generalversammlung / Gründung des Vereines “Wirtschaftsforum der Führungskräfte”
1982Geben erstmals 800 Führungskräfte anonym Auskunft über ihre absoluten Einkommen. In der Folge jährliche Durchführung und Erweiterung um Fragen nach Fringe benefits, leistungsorientierter Entlohnung, privater Altersvorsorge etc.. Die WdF-Einkommensstudie hat sich in den Jahren bis heute, als objektive Bewertungsgrundlage für die österreichischen Manager-Gehälter etabliert.
1985Das WdF erstellt ein „Manifest der Manager“; Zielsetzung klare Positionierung des Managements, Anforderungen an das Management bezüglich Fachwissen, Kenntnissen und Fähigkeiten; grundsätzliche Einstellungen und Ansichten der Führungskräfte zu Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.
1986
  • WdF richtet einen Forderungskatalog an alle im Parlament vertretenen Parteien, zu folgenden sieben Punkten: Parteibuchwirtschaft, Schluss mit Parteienstreit, Staatswirtschaft, Verschwendung, Persönlichkeitswahlrecht, Clubzwang, Steuerreform. In der Folge wird dieser Katalog bei jeder Nationalratswahl aktualisiert und ergänzt und wieder den politischen Entscheidungsträgern aller Parteien übermittelt.
  • Einrichtung des „Clubs pensionierter Führungskräfte“, der sich 1989 als Zweigverein des WdF unter dem Namen „ASEP – Austrian Senior Experts Pool“ konstituiert.
1987

Umfrage unter Meinungsbildern zum „Image der österreichischen Unternehmen“.

1989
  • Start eines Prjektes „Europareife bzw. Europaqualifikationen der österreichischen Unternehmen und ihrer Führungskräfte“.

 

  • 1989 – 1994: Das WdF setzt sich erstmals verstärkt mit der Frage der Vertretung der Interessen vn Führungskräften durch die Arbeiterkammer auseinander.

 

  • Dazu 1991:  WdF-Forderung „Neudefinition des Leitenden Angestellten im AK-Gesetz“.
  • 1992: Erarbeitung einer einheitlichen und praxisgerechten Neudefinition des „Leitenden Angestellten“ in Anlehnung an das Deutsche Betriebsverfassungsgesetz; Überprüfung des Definitionsvorschlages durch den Arbeitsrechtsexperten Univ. -Prof. Dr. Franz Marhold.
  • zum Definitionsvorschlag Info-Kampagne und Umfrage unter 8.500 Führungskräften; 80 % der Befragten sprachen sich eindeutig gegen eine zwangsweise AK-Mitgliedschaft von Führungskräften aus.
  • 1994 präsentiert das WdF anlässlich der Arbeiterkammer-Wahlen einen Forderungskatalog zum Thema „Leitender Angestellter“.
1991
  • Um die Kntakte zu wichtigen politischen Entscheidungsträgern zu intensivieren und ihnen die Anliegen und Vorschläge der Führungskräfte näherzubringen wurden die „Plitikerfrühstücke“ ins Leben gerufen, die bis heute ein etabliertes Lbbying-Instrument des WdF darstellen.

 

  • Im Manz-Verlag erscheint die 1. Ausgabe des WdF-Buches „Manager-Dienstverträge“
1992
  • Aktive Mitarbeit in der von BM Weiß gegründeten „Gesellschaft für Verwaltungsreform – Verwaltung Neu“. Aktion: Umfrage unter den WdF-Mitgliedern „Manager und die öffentliche Verwaltung“; Ergebnispräsentation gemeinsam mit BM Weiß.

 

  • Koperationsabkommen mit der ungarischen Managervereinigung
  • „Österreich-Tagung“ in Moskau; österreichische Top-Manager geben ihr Praxiswissen an rund 200 russische Kollegen weiter
  • Austauschprgramm, bei dem russische Manager österreichische Unternehmen kennen lernen konnten.
1993

Wird das WdF als erste Manager-Vertretung eines Nicht-EG-Landes als Vollmitglied in die Conféderation Européene des Cadres (CEC) aufgenommen. Die CEC ist die einzige von der EU anerkannten Interessensvertretung für Führungskräfte mit1 Mio. Mitglieder aus Führungskräfteverbänden in den EU-Mitgliedsstaaten.

1994

Das WdF setzt sich intensiv mit der Thematik „Ältere Manager und Arbeitslosigkeit“ auseinander. Arbeitsgruppe, Parteiengespräche etc..

1995

Ein „neues Leitbild“ wird in einem umfassenden Diskussionsprozess gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt.

1996

Das WdF startet die Initiative „Erfolgreich in Österreich“. Eine Kampagne, um dem ewigen Schwarzmalen und Krankjammern entgegenzuwirken und einen Beitrag zur Schaffung eines positiven Wirtschaftsklimas in Österreich zu leisten.

  • Gemeinsam mit 19 Unternehmen wird aufgezeigt, dass es eine Vielzahl von Erfolgsstories „Made in Austria“ gibt. Unterstützung findet die Aktion seitens der Bundesregierung durch den damaligen Finanzminister/Bundeskanzler Klima und Wirtschaftsminister Ditz bzw. Farnleitner.
     
  • Begleitend zur Aktion fand eine zweistufige „Delphi-Umfrage, unter Österreichs Unternehmen und Führungskräften“ mit dem Inhalt: „Verbesserungsvorschläge für den Wirtschaftsstandort Österreich“ statt.
     
  • Die ausgewerteten Resultate dieser 2-stufigen Managerbefragung wurden evaluiert und zu einem „5 Punkte-Katalog zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich“ zusammengefasst und am 2. Juni 1997 an Bundeskanzler Klima übergeben, sowie in der Folge an die gesamte Bundesregierung, Parteiobmänner, Mitglieder des Nationalrates und Soziapartner-Spitzen übermittelt.
1998
  • Fortsetzungskampagne „Erfolgreich in Österreich – Good News from Austria“; wiederum beteiligen sich 18 Unternehmen und das Wochenmagazin „News“ an dieser Positivkampagne.
     
  • In Zusammenwirken mit Staatssekretär Ruttensdorfer Start einer Aktion „Bundesbedienstete lernen Wirtschaftsunternehmen kennen“; Ziel: Ressentiments abzubauen, Verständnis für einander zu schaffen; ad hc erklären sich 39 Unternehmen bereit 57 interessierte Bundesbedienstete für einen Schnuppermonat aufzunehmen.
2000
  • „Mitgestalten für Österreich:  Dr. Paul Jankwitsch und KR Viktor Wagner werden von der Vizekanzlerin eingeladen als unabhängige Experten aus der Wirtschaft in der Aufgabenreform-Kommission der Bundesregierung mitzuarbeiten.  Die WdF-Vertreter nehmen sich dort der Bereiche „Bildungswesen / Neuordnung der Schulverwaltung“ und „Infrastruktur“ an. In WdF-Arbeitsgruppen werden zu den beiden Themenbereichen konkrete Reformvorschläge erarbeitet.
     
  • Lebensbegleitendes Lernen:
  • Praktiker in die Schulen:  Berufsinformation aus der betrieblichen Praxis für Schüler aus den 7. und 8. Klassen. WdF-Mitglieder stehen als Gesprächspartner zu den verschiedenen Unternehmensbereichen zur Verfügung.
     
  • Initiative “Partnerschaft auf Zeit“: Aufzeigen von Alternativen zu fixen Anstellungen und  „Hilfe zur Selbsthilfe“ für Führungskräfte.

2001

    • Aufgabenreform-Kommission
  • Ende März präsentieren die Mitglieder der Kommission über 60 Vorschläge zur Verwaltungsvereinfachung.
  • Im Bereich „Schulverwaltung“ weiterführende Gespräche zwischen BM Gehrer und Dr. Jankowitsch.
     
    • Arbeitsgruppe: „EU-Erweiterung „Wirtschaftsraum ohne Grenzen“
      • Ziel: Ängste abbauen, Chancen aufzeigen; Aufzeigen von erfolgreichen bestehenden Wirtschaftsbeziehungen.
      • Aktivitäten dazu:
        • Veranstaltungen mit Praxisbeispielen
        • Berichte im WdF-Magazin mit Osteuropa-Verantwortlichen
        • Positionierung des WdF zur Thematik durch den WdF-Vorsitzenden anlässlich der Jahresklausur der österreichischen Botschafter
        • Kontakte und grenzüberschreitende Veranstaltungen mit den Managerverbänden in Kroatien, Ungarn und Slowenien.
           
          • Entwicklung eines neuen, zeitgemäßen WdF-Leitbildes
          • Installierung einer neuen WdF-Homepage. Das darin eigens eingerichtete Mitgliederportal bietet WdF-Mitgliedern einen umfassenden Mehrwert.
2002
  • Lobbying
      • WdF-Forderungskatalog anlässlich der Nationalratswahlen 2002
      • WdF-Forderungen zum Bereich „Forschung / Technologie / Innovation“
      • Aktion „Business Experience-Tage – Lehrer lernen Unternehmen kennen“
         
  • Arbeitsgruppe „EU-Erweiterung“
    • WdF-Positionspapier zur „EU-Erweiterung / Chancen“
    • Start der WdF-Initiative „Österreichs Manager pro EU-Erweiterung – Wir reden nicht darüber wir leben sie bereits seit Jahren“
    • Veranstaltungen in Graz, Krems und Eisenstadt mit dem Titel „EU-Erweiterung – Lebensraum ohne Grenzen“ mit Praxisbeispielen aus der Wirtschaft, dem schulischen und kommunalen Bereich“
    • Lobbyinggespräche mit den Botschaftern der Beitrittskandidaten
       
      • Austrian TaskManagement Group, Task-Manager, e-Task
        • Taskmanagement - Entwicklung eines neues innovativen Geschäftsmodells und Berufsbildes
        • Im Projekt e-Task wurde die elektronische Vermittlungs-Plattform und Services für professionelles Taskamangement erarbeitet.
        • e-Task ist in Form eines elektronischen Marktplatzes gestaltet wo Angebot (TaskManager) und Nachfrage (Taskgeber/Auftraggeber)  zusammengeführt werden.
           
  • Internationales
    • Führungskräfte – damit auch das WdF durch seine CEC-Mitgliedschaft – erlangen Sozialpartner-Status in der EU
    • Gerold Wächter wird zum Treasurer in die Europäische Führungskräfte-Organisation (CEC) gewählt; damit erstmals Österreicher im obersten Leitungsgremium der CEC.
2003
  • Initiative Netzwerk
      • Quantitative und qualitative Mitgliederbefragung
      • Modernisierung des Auftritts nach Außen: Logo, Magazin
      • Vorbereitung des Relaunches der Website mit den Elementen Expertenpool und Online-Votings
ATMG
    • Offizieller Launch der „e-Task“-Plattform
    • Erste Tasks werden erfolgreich abgeschlossen
    • Um Leistungsfähigkeit zu erhöhen bereitet das WdF gemeinsam mit den weiteren Hauptgesellschaftern GPA und WKÖ die Gründung der ATMG-Ges.m.b.H. für Februar 2004 vor.
  
  
  
  
2004Festakt zum 25-Jahr-Jubiläum des WdF mit Darbietung des Reinhardt-Seminars und Studenten der internationalen Sommerakademie. Arbeitsschwerpunkte: Expertengruppe zum Thema "Gesundheitsreform" und EU-Ost-Erweiterung. Gründung des Young Leaders Forum - das Netzwerk für junge Führungskräfte.
2005Relaunch der WdF-Homepage. Arbeitsschwerpunkt: "Steuerentlastung für Führungskräfte" inkl. Machbarkeits-Studie. Präsentation Studie: "Image der Führungskräfte in Österreich".
2006Arbeitsschwerpunkt: Manager und Gesundheit in Kooperation mit der UNIQUA-Versicherung (Bewusstseinsbildung für die Risikogruppe der Manager).
2007Die Einkommenserhebung des WdF, Österreichs verlässliche Managergehaltsstudie, wird zum 25. Mal durchgeführt. Im Zuge der Pressekonferenz wird auch die Langfristentwicklung 1982-2007 präsentiert. Personelle und budgetäre Verantwortung pro Führungskraft sind in dieser Zeit enorm gestiegen, die Gehälter wurden leistungsorientiert und variabel.
2008

Das WdF verstärkt seinen Online-Auftritt: Content Management System und Mitglieder-Database werden erneuert, zusätzlich erfolgt Suchmaschinen-Marketing.

Studien zur Reisebelastung und der Jobzufriedenheit sowie zur Konjunktureinschätzung der österr. Manager werden vorgestellt.
2009Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte feiert sein 30-jähriges Bestehen in der Europäischen Kulturhauptstadt Linz. Beim Festakt im "Lentos"-Museum mit 240 Teilnehmern gratulieren dem WdF u. a. der Bundespräsident und BM Johannes Hahn.
2010Knapp 720 österreichische Manager nahmen an der 28. WdF-Einkommenserhebung teil. Das Ergebnis: Ein Netto-Minus um ca. 5 % am Gehaltszettel in allen Führungsebenen 
2011Paul Jankowitsch legt nach elf Jahren sein Amt als Bundesvorsitzender bei der 32. Generalversammlung nieder. Sein Nachfolger Karl Javurek ist somit der 8. WdF-Bundesvorsitzender.
2012Im Herbst startete erstmals das WdF-Mentoring-Programm, das junge Nachwuchsführungskräfte mit erfahrenen Managern vernetzen soll.
2013

Mit dem „WdF-Expertenfrühstück“ wird ein neues Veranstaltungsformat des WdF ins Leben gerufen. In diesem Rahmen geben führende Persönlichkeiten Einblicke in ein spezifisches Thema.
Das Mentoring-Programm wird auf Bundesebene ausgeweitet.

2014Im April wird der Auftritt des Wirtschaftsforums der Führungskräfte auf den Social Media-Plattformen Facebook und Xing lanciert.
2015Ein Relaunch der WdF-Website wurde durchgeführt. Dieser vereinfacht unter anderem die Anmeldemöglichkeit für Veranstaltungen und erzeugt ein moderneres Erscheinungsbild nach außen.

 

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