WdF-Position | Statements

[März 2017 - "The Compact for Responsive and Responsible Leadership"]

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[Februar 2017 - Wirtschaftspaket]

Roman Teichert
Geschäftsführer

United Technologies
OTIS GesmbH

Als großes Wirtschaftspaket würde ich es nicht bezeichnen, aber ich denke, Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt. Ich glaube, es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Die großen Themen, wie zum Beispiel Pensionen, Verwaltungsreform, weitere Steuerentlastung für Unternehmen (z.B. KöST), wurden ausgespart, da der Horizont anscheinend sehr kurzfristig nur die nächsten Wahl 2018 sind.

Die Arbeitszeitflexibilisierung wieder den Sozialpartnern zu delegieren, halte ich auch für fragwürdig, da sie es bis dato noch nicht geschafft haben hier einen gemeinsamen, vernünftigen und praktikablen Vorschlag zu erarbeiten.

Die Gegenfinanzierung dieser Maßnahmen ist jedoch noch nicht thematisiert worden und bei dem Paket bis dato zu kurz gekommen.

Wo ich jedoch noch skeptisch bin, ist wie schnell dieses Paket umgesetzt wird.

In der Vergangenheit sind viele gute Ideen ja immer an der Umsetzung gescheitert!

Ansonsten sehe ich das Paket in Summe sehr positiv und als ersten Schritt. Die großen Aufgaben liegen aber noch vor uns.
 

Viktor Wagner
Geschäftsführer

REIWAG GmbH

 

Zweifellos steckt hinter den Vorhaben der Koalitionsregierung der Wille und die Notwendigkeit, endlich Maßnahmen für die Verbesserung des Wirtschaftsstandortes Österreich zu setzen! Die Vorschläge sind jedenfalls gut zu heißen und sind schon lange überfällig gewesen! Ganz wesentlich wird es aber sein, zu den einzelnen Verabschiedepositionen Umsetzungszeiträume zu fixieren, sodass es nicht bei Ankündigungen bleibt, sondern tatsächlich Einfluss in die ertragsorientierte Verbesserung der Unternehmen findet. Die Kosten, welche vorerst dem Steuerzahler entstehen, sollten durch erfolgreiche Maßnahmen in wesentlich größerer Höhe als Steuerträger zurück fließen!

Was allerdings nach wie vor vermisst wird, sind zwei Bereiche:

  1. Gesetzliches Pensionsantrittsalter senken
  2. Transparenz-Datenbank einführen, um Doppelförderungen erkennen und ersatzlos

  zu streichen!

Weiters ist bei den Förderungen mit folgendem Prinzip vorzugehen:

  1. Was muss ich fördern?
  2. Was soll ich fördern?
  3. Was brauche ich nicht zu fördern?

Alleine aus dem Erfolg dieser Tätigkeit würde sich ein Milliardenbetrag als Investition zur weiteren Wirtschaftsankurbelung ergeben.  Die Kapitalertragssteuersenkung auf 19 % wäre ein Signal an ausländischen Investoren und würde mit Sicherheit weitere Firmenansiedlungen nach Österreich bringen!

 

Karl Javurek
Vorsitzender – WdF-Beirat

Viele der beschlossenen Maßnahmen sind jahrelange Forderungen des WdF. Nach Jahren des absoluten Stillstandes und Nichtanerkennung der Leistungen, welche die Wirtschaftsunternehmen und die Führungskräfte für unser Land erbringen, halte ich das Paket für einen positiven Schritt in die richtige Richtung. Am bedeutsamsten halte ich die neue Grundstimmung, welche hinter den Maßnahmen steht und welche im Gegensatz zur bisherigen Tendenz steht, den Motor jeder Gesellschaft, nämlich die Leistungsbereitschaft der Wirtschaft und ihrer beschäftigten Mitarbeiterinnen zu vernachlässigen. In diesem Sinne: ein richtiger Schritt, der zu würdigen ist - mögen weitere folgen.

 

[November 2016 - Gewerbereform]

Karl Javurek
Vorsitzender – WdF-Beirat

Das „Reförmchen“ der Gewerbeordnung ist ein Mini-Schritt, jedoch immerhin in die richtige Richtung. In trauter Einigkeit haben die Sozialpartner bewiesen, dass sie das Match um die Zukunft mit elf Verteidigern bestreiten wollen.

Vorwärts ins mittelalterliche Zunftwesen!
 

 

[August 2016 - Maschinensteuer]

Viktor Wagner
Geschäftsführer

REIWAG GmbH

Nein zur Maschinensteuer!

Eine Maschinensteuer bestraft die Exportwirtschaft im ohnehin schon harten internationalen Wettbewerb und stellt für die österreichische Wirtschaft einen Wettbewerbsnachteil dar.

Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte verlangt daher, die immer wiederkehrenden Vorschläge für Steuererhöhungsgedanken einzustellen. Dies führe nur zur Verunsicherung und hemmt dringend notwendige Investitionen am Standort Österreich.

Österreich liegt bereits heute bei den Abgaben deutlich über dem EU-Durchschnitt. Schon seit langer Zeit fordert das WdF die Senkung der Lohnnebenkosten. Hierzu gibt es jede Menge Möglichkeiten. Zum Beispiel die Einstellung der „Giesskannenförderungsmenatlität“. Es soll endlich mit der Durchforstung der Förderungen und mit der Umsetzung der Transparenz-Datenbank begonnen werden, um so Doppelförderungen abzustellen.

Wir verweisen darauf, dass der Finanzminister klar und unmissverständlich mehrmals zum Ausdruck gebracht hat, dass es während seiner Amtszeit keine Steuerhöhung geben wird!

Der Finanzminister wird aufgefordert über den Finanzausgleich den Ländern weniger Geld auszuschütten - nur dann wird gespart, so die Forderung des WdF!

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