„WdF-Einkommensstudie 2018"

WdF-Einkommensstudie_2018

Was verdienten Österreichs Führungskräfte 2017?

„Steigerung variabler Einkommensteile honoriert die individuelle Leistung der Führungskräfte“.

Für die Erstellung der 37. WdF-Einkommensstudie wurden 565 Führungskräfte aus der ersten und zweiten Führungsebene schriftlich durch das Marktforschungsinstitut TRICONSULT befragt. Während das Jahres-Gesamteinkommen der ersten Führungsebene im Schnitt 207.600 Euro brutto erreicht, erzielten die Führungskräfte der zweiten bzw. dritten Ebene ein Jahressalär von 128.200 Euro.

WdF-Bundesvorsitzender Mag. Gerhard Zeiner zusammenfassend zu den Daten: „Nach langen Jahren der Zurückhaltung und der Einkommensdisziplin sind Signale des Aufschwungs und des Optimismus auch bei den Einkommen der Manager österreichischer Unternehmen angekommen“. Weitestgehend unveränderten Grundgehältern stehen deutlich wachsende Erfolgsprämien gegenüber. Die Einkommen sind wegen dieser Erfolgsprämien gestiegen. Nach langen Jahren real konstanter bis sinkender Einkommen haben sich die ökonomisch Verantwortlichen der ersten Führungsebene ihre Einkommenserhöhung hart erarbeitet. In Österreich ist endlich die Konjunktur angekommen.

2017 stiegen die Grundgehälter in der ersten Führungsebene im Schnitt gar nicht, die variablen Gehaltsbestandteile aber deutlich (plus 25%). Das durchschnittliche Grundgehalt streut wieder sehr stark: Während ein Viertel der Befragten weniger als 110.000 Euro Basisvergütung bezieht, sind es bei den obersten 25% mehr als 185.000 Euro. Ebenso streuen auch die variablen Gehaltsbestandteile: Von bis zu 35.000 Euro im untersten Quartil bis zu mehr als 85.000 Euro im obersten Quartil.

Beim wichtigsten Fringe Benefit – dem Dienstfahrzeug – liegt erstmals BMW mit Audi gleichauf. Vor allem in der ersten Ebene tendiert man zu dieser deutschen Premiummarke. VW kann seine Position nicht nur halten, sondern vor allem in der zweiten/dritten Führungsebene sogar noch ausbauen.

Wenn Überstunden gemacht werden, dann sind es umso mehr, je höher die ManagerInnen in der Hierarchie stehen: In der ersten Führungsebene sind es im Schnitt 15,8 Stunden pro Woche, in der zweiten Ebene 10,7 Stunden.

  • Einkommen der ersten Führungsebene legen das erste Mal seit 2007 inflationsbereinigt zu. Verantwortlich dafür sind variable Gehaltsbestandteile und nicht das Grundgehalt.
  • Einkommen hängt von der Unternehmensgröße und Umsatz ab, in erster Linie aber vom Gewinn.
  • Leistungsabhängige Boni werden wieder an knappzwei Drittel den Führungskräften bezahlt, erfolgsabhängige Elemente sind damit ein zunehmend wichtiger Gehaltsbestandteil
  • Diese variablen Gehaltsbestandteile sind im vergangenen für Einkommenszuwächse verantwortlich
  • Mobilität bleibt im Top-Management extrem hoch, die Führungskräfte der ersten Ebene sind 58 Tage unterwegs
  • Verantwortung für MitarbeiterInnen, Umsatz und Kosten ist im Schnitt extrem hoch aber auch sehr breit gestreut

WdF_Einkommensstudie

WdF-Mitglieder Vorzugspreis: Euro 390,- (zzgl. 10 % MwSt.)

Preis für Nicht-Mitglieder: Euro 550,- (zzgl. 10 % MwSt.)

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