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Weltmarkführer zu Gast beim Young Leaders Forum

Das Young Leaders Forum ließ das vergangene Jahr mit einem Kamingespräch, bei dem Hannes Bardach, Eigentümer und CEO der Frequentis AG, zu Gast war, ausklingen.

12.12.2014

Führten durch den Abend: Harald Jenewein, Hannes Bardach und Stefan Galler

Der Vorstandsvorsitzende gründete 1979 sein eigenes Unternehmen, in dem er als technischer Berater fungierte und im Zuge seiner Tätigkeit im Laufe der Jahre einige Firmen wie Siemens, aber auch Frequentis kennenlernte. Zum damaligen Zeitpunkt verfügte Frequentis über ca. 30 Mitarbeiter.

1996 wurde die Firma von Bardach gekauft und zu einem international tätigen Unternehmen mit derzeit 1.200 Mitarbeitern, Betriebsniederlassungen in 50 Ländern sowie 16 tatsächlichen Niederlassungen ausgebaut. Bardach formte aus einem allgemeinen Elektrotechnikbüro einen Weltmarktführer in der Sprachkommunikation der Flugsicherung.

Nach den Auswirkungen von 9/11 mit deutlichen Umsatzrückgängen hat der Geschäftsführer die Frequentis auf breitere Beine gestellt und expandierte das Kommunikations-Know-How in weitere sicherheitskritische Bereiche: Maritime, Public Safety, PublicTransport, Defence.

„Ich habe keinen Respekt vor der Technik, denn technische Probleme sind lösbar“, so Bardach in Bezug auf Umgang mit Problemen. Wichtig sei es auch, seine Ziele immer wieder zu definieren und sich mit Leuten zu umgeben, die die eigenen Stärken ergänzen.

Die Probleme, auf die man trifft, wenn man (s)ein Unternehmen vergrößern möchte, brachte er den jungen Führungskräften näher: „Bei einem kleinen Unternehmen finden Sie einen Eigentümer und darunter die Mitarbeiter. Möchten Sie dazwischen einen Geschäftsführer schalten, so haben Sie die Möglichkeit, eine externe Person ins Boot zu holen, diese kennt den Betrieb aber nicht. Greifen Sie auf einen Mitarbeiter zurück, so erzeugt dies intern Spannung.“

Zum Abschluss gewährte er einen Einblick im Umgang mit seinen Mitarbeitern. „Non-punishing-management“ sei für ihn essentiell, denn „Fehler macht jeder“. Jemanden deswegen „zur Schnecke zu machen“, bringe niemanden etwas. Zusammenzuhalten und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, ist von Bedeutung. Alles einzuschränken habe noch nie funktioniert, Freiräume für Mitarbeiter sind wichtig.

Die jungen Führungskräfte lauschten den Erzählungen des Referenten

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