Bund

„FAMILIENFREUNDLICHER WIRTSCHAFTSSTANDORT ÖSTERREICH"

November 2015

WdF-Bundesvorsitzender Gerhard Zeiner erklärte, bei den Unternehmen sei die Vereinbarkeit "absolut Thema". Es gelte, Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und sie auch "motiviert zu halten". Er wünscht sich auch mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit: Die Bedürfnisse würden sich in den Arbeitszeitgesetzen nicht widerspiegeln. Zwar solle es weiterhin eine Grundsicherheit bei der Arbeitszeit geben - wie etwa fixe Ruhezeiten -, aber mehr Flexibilität sei notwendig.

Bundesministerin Sophie Karmasin meint, den Unternehmern müsse bewusst werden, dass dieses Thema ein "Wettbewerbsfaktor, kein Luxusfaktor" ist. Wichtig ist, die Mitarbeiter loyal an das Unternehmen zu binden. Den richtigen Weg zu mehr Familienfreundlichkeit sieht sie nicht über Sanktionen für Versäumnisse, vielmehr sei "Überzeugungsarbeit" notwendig. Karmasin sprach sich vor allem dafür aus, Männer verstärkt in der Familienarbeit einzubinden: Es gehe darum, "Männer etwas aus den Unternehmen herauszumotivieren und die Frauen ein bisschen hineinzumotivieren".

Die Studienergebnisse finden Sie hier

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