Frühstück mit Mag. Dr. Manfred Matzka, Chef der Präsidialsektion des Bundes-kanzleramtes, Juni 2015

Regierungsprogramm braucht eine strategische Steuerung

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Dr. Matzka umriss in seinem Eingangsstatement die Herausforderungen im Spannungsfeld der Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Als Chef der Präsidialsektion des Bundeskanzleramtes organisiert er unter anderem auch ressortübergreifende Projekte in der Bundesverwaltung. Mit dem E-Government Projekt wurde zum Beispiel sehr erfolgreich die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung eingeleitet und vielfach umgesetzt. Die Digitalisierung in Bildungsbereich hinkt Österreich im internationalen Vergleicht jedoch hinterher, merkt Dr. Matzka an.

  1. Beziehung und Akzeptanz zwischen Verwaltung und Wirtschaft wurde ebenfalls ausführlich diskutiert. Für den Wirtschaftstandort Österreich braucht es eine umfassende Wirtschaftskompetenz der politischen Entscheidungsträger, um fehlendes Vertrauen wieder herzustellen.
  2.  

Eine große Schwäche der österreichischen Wirtschaftpolitik ist die fehlende strategische Steuer in der Umsetzung des Regierungsprogramms. Durch den stark ausgeprägten Föderalismus ist Österreich strategisch untersteuert und operativ übersteuert.

Ein vertrauensvolleres und wertschätzendes Zusammenwirken zwischen Verwaltung , Politik und Wirtschaft wird notwendig sein, um Österreich international wieder auf die Erfolgspur bringen zu können.

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