„Familienfreundlicher Wirtschaftsstandort“

Manager-Monitoring Juli 2015

Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie und Jugend eine Studie zum Thema „Familie & Beruf aus Sicht von Führungskräften“ unter Einbeziehung der WdF-Mitglieder ausgearbeitet.

Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor. Familienfreundliche Unternehmen haben nicht nur bessere Chancen im Wettbewerb um die besten Köpfe, ihre Mitarbeiter sind auch motivierter, loyaler und leistungsfähiger. Welche Faktoren zeichnen familienfreundliche Unternehmen aus und machen somit den Wirtschaftstandort Österreich wettbewerbsfähiger?

WdF-Umfrage zur Familienfreundlichkeit in Unternehmen

Für die 208 Führungskräfte, die an der Umfrage teilgenommen haben und mehrheitlich (53, 71 %), aus der ersten Führungseben stammen, sind familienfreundliche Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Unternehmen sehr wichtig* (61,62 %). Folgende Maßnahmen erachten die Befragten als sehr wichtig, damit Mitarbeiter Familie und Beruf vereinbaren können:

71,12 % Flexible Arbeitszeitmodelle
65,24 % Verständnis Arbeitgeber/Führungskräfte
44,39 % Wiedereinstiegsmodell
37,97 % Home Office

Auf die Frage, welche Maßnahmen die Führungskräfte in ihrem Unternehmen bereits umgesetzt haben*, antworteten:

83,98 % Flexible Arbeitszeitmodelle
76,24 % Verständnis Arbeitgeber/Führungskräfte
64,09 % Home Office
60,22 % Möglichkeit, zwischen Voll- und Teilzeit zu wechseln

Für die Mehrheit - 46,11 % beurteilten diese Frage mit „sehr wichtig“, 40 % mit eher wichtig – ist der Faktor Familienfreundlichkeit im Unternehmen unabdingbar im Hinblick auf den Kampf um die „besten Köpfe“.
Sehr positiv schätzen die Mitglieder die Auswirkungen vom Familienfreundlichkeit* auf die Bereiche Mitarbeiterbindung (57,39 %), Imageverbesserung des Unternehmens (53,41 %) und Mitarbeiterfluktuation (40,34 %) ein.

Welche Hürden gibt es für Unternehmen auf dem Weg zu einem familienfreundlichen Arbeitgeber?*

58.86 % Gesetzliche Bestimmungen (z.B. Arbeitszeitregelungen)
53.71 % Zu wenig Erfahrung mit dem Thema Familienfreundlichkeit
52 % Zu wenig Awareness des Themas Familienfreundlichkeit in den Unternehmen / in der Führungsebene
51.43 % Zu großer Organisationsaufwand

*Mehrfachnennungen möglich

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