Kurzfristige Denkmuster schaden dem Erfolg des Unternehmens!

März 2017

Die Blitzumfrage des Wirtschaftsforum der Führungskräfte, an der 261 Entscheidungsträger teilgenommen haben, brachte deutlich (71 %) zum Ausdruck, dass kurzfristige Denkmuster den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens schwächen.

WdF-Blitzumfrage März 2017: Wie lange sollen Manager-Dienstverträge befristet sein?

WdF-Blitzumfrage März 2017: Wer kann am ehesten die Fristen im Berichtswesen ändern?

Aktueller Anlass hierfür war die Initiative „A roadmap for sustainable long-term grwoth and opportunity“, in der formulierte Ziele wie Nachhaltigkeit präzisiert werden.

Kurzfristige Managementverträge reduzieren in der Qualität nachhaltig den strategischen Aufbau von langfristig verteidigungsfähigen Wettbewerbspositionen und schwächen somit das Unternehmen im globalen Wettbewerb. Verantwortungsvolles und werteorientiertes Leadership braucht als Grundlage langfristig definierte Rahmenbedingungen.

53 % der Führungskräfte halten einen Quartals-, 46 % einen Jahresbericht und 38 % anlassbezogene Berichte für zielführend. Dabei ist zu beachten, dass knapp über 60 % der Befragten aus Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern kommen. Also klassische mittelständische Unternehmen.

Das Bewusstsein, dass durch langfristige Dienstverträge offensichtlich auch die wirtschaftliche Nachhaltigkeit eines Unternehmens gestärkt wird, widerspiegelt das Ergebnis der Frage „Wie lange sollen Dienstverträge befristet sein, damit ein nachhaltiges Wirtschaften gesichert ist?“ sehr klar. Knapp 85 % vertreten sohin die Meinung, Fünf-Jahres-Verträge oder gar unbefristete Verträge sind für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens durchaus sinnvoll.

Durch ein kurzfristiges Reporting sind die Führungskräfte aus der ersten (65 %) und zweiten (62 %) Führungsebene am stärksten betroffen, gefolgt von den Mitarbeitern (58 %), so die überwiegende Meinung.
Andererseits sind 43 % der Befragten der Ansicht, dass es ein Verbot für kurzfristige Reportings nicht geben, sondern vielmehr individuell (53 %) entschieden werden soll.

Mehrheitlich sind die Führungskräfte der Meinung, dass die Eigentümer (72 %), Top-Manager (62 %) und die Aufsichtsräte (51 %) die Kurzfristigkeit (Zielsetzung, Berichtswesen, Verträge, …) ändern können. Das sind also jene Gruppen, die letztendlich für die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung eines Unternehmens wesentlich verantwortlich sind.

Das detaillierte Ergebnis ist hier abrufbar: WdF-Blitzumfrage - Schaden kurzfristige Denkmuster dem nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens?

Facebook LinkedIn Twitter Xing YouTube