Kärnten

Alles unter Dach und Fach

WdF besucht die Dachtechnik-Gruppe Fleischmann & Petschnig

28.06.2016, 17:00 - 19:00 Uhr

Ende Juni erhielten die Kärntner Mitglieder die exklusive Gelegenheit für einen Einblick in die Aktivitäten und verblüffenden Innovationen der Firmengruppe rund um das Klagenfurter Dachtechnik-Unternehmen Fleischmann & Petschnig (F & P). Schon lange ist das Stadium, „nur“ ein Dachdeckerbetrieb zu sein, übersprungen. Heute ist F & P österreichweit eines der führenden Unternehmen am Markt - ein hochprofessionell organisierter Ablauf und kompetentes Großprojektemanagement machen es möglich.

Zur Firmengruppe gehören die Tochterunternehmungen bzw. Beteiligungen an der Photovoltaic Installations, kurz PVI, der Eder Blechbau und der RPM Gebäudemonitoring GmbH. Über diese Unternehmen werden komplexe Dachlösungen erstellt und Großaufträge abgewickelt. Auch im Bereich der Photovoltaikkraftwerke ist man mittlerweile führend in Österreich. Handwerkliches Know-How und Hochtechnologie zur Stromerzeugung treffen hier aufeinander und schaffen perfekte Synergien. Nachdem die Errichtung von PV-Freiflächen-Großkraftwerken gerade in Österreich aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen quasi unmöglich geworden ist, sieht Experte DI Ingram EUSCH, Geschäftsführer bei PVI, die Zukunft der Photovoltaik im Dachbereich und Eigenverbrauch. Um Kunden die vielen Varianten und Möglichkeiten der Technologie erklären und veranschaulichen zu können, wurde am Standort Klagenfurt ein eigener Dachschaugarten eingerichtet. Den interessierten WdF-Mitgliedern präsentierte Eusch hier die unterschiedlichen PV-Paneele, aber auch Dachsicherheitstechnik und Flachdachvarianten sowie den Großflächenprüfstand für das Feuchtemonitoring.

Fünf Jahre Forschung und Entwicklung
Die Innovation der Firmengruppe ist der sogenannte Roof Protector, eine fest im Flachdachpaket verbaute Messeinrichtung zur kontinuierlichen Feuchteüberwachung. Das weltweit einzigartige Produkt entstand aus einem Forschungsprojekt von F & P in Zusammenarbeit mit der FH Kärnten, dem Carinthian Tech Research und dem  Institut für Flachdachbau und Bauwerksabdichtung. Das Unternehmen hat mehr als eine Million Euro in die Grundlagenerforschung und Produktentwicklung investiert und betreibt ein eigenes Forschungslabor, wo mit unterschiedlichen Materialien und Flachdachkonstruktionen Situationen simuliert und Daten gesammelt werden. Im Unterschied zu konventionellen Leckortungssystemen misst der Roof Protector ständig die Feuchteentwicklung im Flachdachpaket. Die Werte werden dezentral verarbeitet, und auf Basis mathematischer Modelle kann konkret auf den Zustand des Daches geschlossen werden. So kann man sich verfrühte Totalsanierungen ersparen oder einen Feuchteeintritt im Flachdach genauer lokalisieren. Erhaltungs- und Instandsetzungskosten werden dadurch signifikant gesenkt sowie die Lebensdauer des Daches möglicherweise um viele Jahre verlängert.  

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