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Arbeitswelt 4.0 - Verantwortung der Manager

12.09.2019, 18:00 - 21:30 Uhr

WdF_Arbeitswelt_4.0:Sept19_Oezelt, Schachner, Zakostelsky;Reinagl, Kopf

Die Verantwortung der Manager mit Blick auf die Anforderungen der Arbeitswelt 4.0

Unternehmen stehen vor gravierenden Veränderungen. Die beginnende Digitalisierungsepoche verändert die Arbeitswelt in fundamentaler Weise. Die zunehmend komplexen Tätigkeiten in allen Bereichen und Branchen erfordern einen radikalen Umdenkprozess. Das Führen eines Unternehmens in die Zukunft erfordert neue Denkansätze und führt oftmals zu einer „Cultural Transformation“. Die Entscheidungsträger sind gefordert, hierzu einen strategischen Denkansatz zu entwickeln.

Mit welcher Agenda können die Entscheidungsträger den stetig komplexer werdenden Arbeitsplatz zukunftsfit machen? Diese und weitere Fragen werden nach der Begrüßung von Andreas Zakostelsky, Bundesvorsitzender WdF am Podium lebhaft diskutiert.

Johannes Kopf | Vorstand AMS: "Der Arbeitgeber hat die Fürsorgepflicht zu merken, wann ein Mitarbeiter Burnout gefährdet ist. Noch wichtiger ist aber den Mitarbeitern Selbstsorge beizubringen." Weiters wünscht sich Kopf eine Lohnnebenkostensenkung "Arbeit ist zu teuer!" und höhere Investitionen für die Frühbildung und -erziehung im Kindergarten. "Denn da fängt´s an!"

Alexandra Reinagl | Geschäftsführung Wiener Linien: "Mitarbeiter finden und halten ist schon eine Herausforderung - die junge Generation wünscht sich flexible Arbeitszeiten und -Orte, weist aber Entscheidungsschwächen auf. Unternehmen müssen generell flexibler werden." Reinagl betont auch die Wichtigkeit der Aufwertung der Lehre "Ein Mechatroniker-Lehrling steht einem FH-Absolventen um nicht viel nach."

Johann Schachner | Country Manager ATOS Österreich: "Durch flexible Arbeitszeiten und -Orte und global agierende Mitarbeiter ergeben sich neue Führungsanforderung für diese digitalen Teams. Communication channels ändern sich und auch die Grenzen zwischen den Unternehmen verschwinden zusehends. Gefragt sind nun Vertrauens-, Ziel- und Ergebnisbasierte Führungsstile."

Andreas Zakostelsky | Generaldirektor VBV: "Der Fachkräftemangel ist das Thema der Arbeitswelt von heute. Die heimischen Führungskräfte stehen längst vor der Herausforderung, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, sie für das Unternehmen zu gewinnen und langfristig zu binden. Die Mehrheit der Führungskräfte sieht die gezielte Förderung von Nachwuchs und eine innovationsaffine Führungskultur, aber auch Bindungsprogramme wie zum Beispiel betriebliche Altersvorsorge Lösungen als besonders wichtig an, um das eigene Unternehmen zukunftsfit für die sich radikal veränderte Arbeitswelt zu machen.“

Mit dabei waren unter anderem:
Josef Bachler (Stadlbauer Marketing + Vertrieb), Eva Bönisch (Pharmazeutische Industrie), Helga Bösmüller (Bösmüller & Singer), Susanne Busch (FuturCon), Klaus R. Dalheimer (ITC Management), Alexandra Fink (Swiss Life), Markus D. Hartbauer (SER Solutions), Michael Harz (lVALNEVA), Hans Havel (CFO Solutions), Ludwig Hofstätter (Brüder Gros), Cornelia Hulla (boson dynamics), Silvia Kapanek (Unicredit Bank Austria), Markus Katzgraber (Watt Drive Antriebstechnik), Stefan Kotynek (Esarom), Ronald Leder (s IT Solutions), Jens Misera (Zielpunkttraining), Norbert Pleyer (X Management), Karlheinz Preiml (Wiesner Hager Möbel), Wolfgang Schneider (KPMG), Brigitta Schwarzer (INARA), Anna Staudigl (Bundesministerium für Finanzen), Dietmar Wohltan (Funk International), und Gerhard Zeiner (ways2digital).

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