Bund

Banken-Podiumsdiskussion

Österreichs Banken sieben Jahre nach der Krise

21.09.2015, 18:00 - 21:00 Uhr

Die größte Finanz- und Wirtschaftskrise seit der Weltwirtschaftskrise 1929 hat auch die österreichische Bankenlandschaft ganz ordentlich durchgerüttelt und einen nicht unbeträchtlichen Teil davon aus den Angeln gehoben. Doch sieben Jahre danach sind

  • große Brocken in der Finanzmarktregulierung (Basel III, Bankenunion), u. a. mit dem Ziel, die Banken mit mehr Kapital auszustatten, in trockenen Tüchern oder zumindest in Umsetzung
  • die drei Problemfälle im österreichischen Bankensystem in Abbaubanken „verbannt“ und
  • in Zentral- und Osteuropa trennt sich für die Banken, wenn auch teilweise mit Schmerzen verbunden, die Spreu vom Weizen.

 

Können sich die österreichischen Banken daher jetzt wieder verstärkt dem widmen, wofür sie in Wirklichkeit da sind: der effizienten Finanzierung der Wirtschaft, den nach wie vor verunsicherten Privatkunden und den neuen Herausforderungen und „Baustellen“, die auf Grund radikaler Veränderungen in vielen Bereichen auf sie zukommen?

Der Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) und das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) luden zum alljährlichen Financial Forum in die Oesterreichische Nationalbank. Es begrüßten Paul Jankowitsch, Ehrenvorsitzender des WdF und Josef Redl, Vizepräsident Finanz-Marketing Verband Österreich.

Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny, UniCredit Bank Austria Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko, Oberbank Vorstandsvorsitzender Franz Gasselsberger, AK-Wien Direktor Werner Muhm und der Vorstand der MTBA Beteiligungen, Josef Taus, diskutierten angeregt über die Zukunftsaussichten der österreichischen Bankenlandschaft. Durch den Abend führte Andreas Schnauder, Ressortleiter Wirtschaft "Der Standard".

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion luden das WdF und die Oesterreichische Nationalbank zu Erfrischungen ein, wobei noch viele Fragen diskutiert wurden.

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