Burgenland

Digitalisierung braucht Leadership

25.01.2017, 18:00 - 21:00 Uhr

WdFv. l. n. r. Ewald Hombauer (WK Bgld ),Doris Bock (DB Unternehmer-Beratung), Johannes Ernst (Wewalka), Gerhard Tomasits (Allianz), Gerhard Zeiner (SAP) und Michael Zeiller, FH Burgenland

v. l. n. r. Ewald Hombauer (WK Bgld ),Doris Bock (DB Unternehmer-Beratung), Johannes Ernst (Wewalka), Gerhard Tomasits (Allianz), Gerhard Zeiner (SAP) und Michael Zeiller (FH Burgenland

Rund 35 Personen folgten der Einladung von WdF und Volkswirtschaftlicher Gesellschaft Österreich zum Vortrag von Gerhard Zeiner in die Fachhochschule in Eisenstadt. Auch der Studiengangsleiter des Bachelorstudiums Information, Medien & Kommunikation, Michael Zeiller, und einige seiner Studenten folgten den Ausführungen von Gerhard Zeiner.

Wir alle, die die Digitalisierung nutzen, tragen auch dazu bei, sie weiterzuentwickeln, weil jeder durch seine Ansprüche sich noch schneller zu vernetzen, auch zur Entwicklung beiträgt. Jeder, der ein Smartphone nutzt und damit auch verschiedene Apps, hat einen Nutzen der Digitalisierung: Wir können uns einfach und in Echtzeit mit anderen vernetzen. Mit großer Geschwindigkeit werden große Datenmengen transportiert, das Handling ist einfach, mobile Geräte machen es möglich, sie überall zu nutzen.

Digitalisierung ist in Betrieben vor allem ein strategisches Thema, mit dem sich die Führungsebene beschäftigen m u s s, digitale Strategie vorzugeben, ist heute eine Notwendigkeit.

Führungskräfte müssen neue Ansätze des Denkens zulassen und fördern, vorausschauend planen, neue Kanäle und Netzwerke schaffen, Kreativität möglich machen. Gerade für Österreich als kleines Land ist es notwendig, mit den neuen Möglichkeiten Innovationen voranzutreiben. Alle Daten, die Unternehmen brauchen, müssen auf Knopfdruck abrufbar sein, und zwar alle relevanten Daten wie Lieferanten- und Kundenverbindungen betreffend. Dazu ist es notwendig schon heute zu wissen, welche Daten morgen benötigt werden. Gute Führung zeichnet sich dadurch aus, dass sie das Feuer für neue Ideen und Veränderungen entfacht und selbst dabei Vorbild ist. In Betrieben muss es Freiräume für Kreativität und Innovation geben sowie eine gute Durchmischung der Mitarbeiter, auch Platz für junge Kreative, die oftmals eine andere Art des Denkens haben.

Digitalisierung zieht sich durch alle Branchen, man denke an Personalised Care. Eine Vielzahl von Vorteilen für den Patienten, die Nutzung und Vernetzung betreffend, sind hier möglich. In Österreich gibt es Bedenken bezüglich der medizinischen Gesundheitsakte ELGA und der Sicherheit der Daten. Dabei fehlt einfach die digitale Strategie. Der Einzelne muss erkennen, welchen Nutzen er hat, dann wird es Zustimmung auf breiter Ebene geben.

Die digitale Bildung wird eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahre, wobei vor allem die Frage auftaucht, wer diese auf einem guten Wissensstand vermitteln kann.

Sehr kurzweilig führte Gerhard Zeiner durch den interessanten Abend, anschließend an seinen Vortrag gab es rege Diskussionen.

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