Bund

Expertenfrühstück mit Ulrike Rabmer-Koller

„Österreichs Wirtschaft zurück auf die Überholspur bringen“

01.04.2016, 07:30 - 09:00 Uhr

Der Wirtschaftsstandort Österreich fällt immer weiter zurück - die Zunahme der Arbeitslosenrate hingegen steigt, bei gleichzeitig immer größer werdenden Schwierigkeiten die richtigen Fachkräfte zu finden. Ein Paradoxon.

Das von der Wirtschaftskammer regelmäßig durchgeführte Stimmungsbarometer zeigt auf, dass europäische Unternehmen nicht bereit sind in zusätzliche Weiterentwicklung zu investieren und neue Mitarbeiter einzustellen. Die Bürokratie in Österreich belastet die Unternehmen, Führungskräfte und das Management, gleichermaßen wie Steuerbelastung und unflexible Arbeitszeitmodelle. Hier ist dringendes Umdenken und Handeln gefragt. Flüchtlingskrise und Migrationsthemen belasten ebenfalls stark die Stimmung in den Unternehmen in Österreich.

"Die Exportwirtschaft ist der Motor der heimischen Wirtschaft" , so die Vizepräsidentin der UEAPME (Europäische Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe) –  und Vorsitzende im Arbeitsausschuss für Nachhaltigkeit sowie Mitglied der High Level Group on Key Enabling Technologies der Europäischen Kommission, und verweist auf 110 Stützpunkte der Wirtschaftskammer weltweit.

Die Digitalisierung ist ein wichtiger, nicht aufzuhaltender Faktor, der Veränderungen im Bereich Arbeitswelt und flexible Arbeitszeiten fordert: "Wenn wir uns nicht rasch in Bewegung setzen läuft uns Europa davon".

Deutsche Wirtschaftsmedien haben Österreich zu Anfang des 21. Jahrhunderts schlagzeilenträchtig als „das bessere Deutschland“ bezeichnet und diese Behauptung mit Standortindikatoren untermauert. Heute haben sich die Vorzeichen geändert, berichtet Österreichs Spitzenvertreterin in der europäischen Wirtschaftspolitik, Ulrike Rabmer-Koller: „Österreichs Betriebe können derzeit nicht das leisten, wozu sie eigentlich imstande wären.“ Welche Reformen die Unternehmerin und Politikerin vorschlägt, um Österreich wieder auf die Überholspur zu bringen, hören Sie im kompakten WdF-Audioreport-Interview:

Mit dabei waren unter anderem:

Robert Bauer (FinComm GmbH), Arnold Bubeck (Landesbank Baden-Württemberg), Christian Domany, Hanns Peter Grünn (Gesellschaft für strategische Unternehmensberatung), Karl Robert Hagspiel (Landbell Austria Gesellschaft für nachhaltige Kreislaufwirtschaft mbH), Erich Kandler (EKWP Wirtschaftsprüfung GmbH), Dietmar Kotras (CSC), Markus Lenotti (Lenotti Advisors GmbH), Werner Müller (GRABNER INSTRUMENTS Messtechnik GmbH), Wolfgang Praschl (Reisswolf Österreich GmbH), Christoph Sauermann (mediclass Gesundheitsclub GmbH), Thomas Schleicher (Reisswolf Österreich GmbH), Brigitta Schwarzer (GrECo International AG), Veronika Seitweger (TPA Horwath Wirtschaftstreuhand und Steuerberatung GmbH), Cornelia Spannlang (COWOS Telefonmarketing, Cornelia Spannlang), Edwin Spraider (Psychotherapie, Unternehmensberatung, Supervision und Coaching), Katharina Turlo (Carlson Wagonlit Travel), Robert Woitsch (BOC Asset Management GmbH) und WdF-Bundesvorsitzender Gerhard Zeiner (SAP Österreich GmbH)

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