Bund

„Innovationslust unseren Kindern vermitteln“

Dialoggespräch

18.10.2016, 18:00 - 21:00 Uhr

Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte lud heuer in Kooperation mit dem Führungsforum Innovative Verwaltung zum Thema „Innovationsdruck im Zeitalter der digitalen Revolution“.

Gerhard Zeiner (Wirtschaftsforum der Führungskräfte) mit Philipp Müller (CSC Central & Eastern Europe), Heidrun Strohmeyer (Führungsforum Innovative Verwaltung) sowie Gerald Steger (café + co International Holding)
Freuten sich über das große Interesse: Gerhard Zeiner mit Philipp Müller, Heidrun Strohmeyer sowie Gerald Steger.

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung ins Haus der Industrie, um unter anderen der Frage nachzugehen, was digitale Transformation denn eigentlich sei. Nach der Begrüßung des WdF-Bundesvorsitzenden Gerhard Zeiner, der zu bedenken gab, dass die Digitalisierung bereits stattfindet und überall voranschreitet; sowie von FIV-Präsidentin Heidrun Strohmeyer, die durch den Abend führte, widmeten sich Gerald Steger (CEO, café + co International Holding) und Philipp Müller (General Manager Public Sector, CSC Central & Eastern Europe) dem Thema Inoovation.

Für Steger ist klar: „Mangels Rohstoff unter der Erde heißt unser wichtigster Rohstoff „Innovation“. Österreich liegt bei digitalen Schnittstellen zwischen öffentlicher Verwaltung und Unternehmen mit Innovationen wie dem Unternehmens-Service-Portal im internationalen Spitzenfeld. Schade ist, dass die durch diese sehr positiven Initiativen entstandenen Produktivitätsfortschritte, zu einem großen Teil durch steigende Komplexität und Regulierungen wieder kompensiert werden. Ziel muss eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten sein.“

“Digitalisierung zwingt uns die Rolle von Staatlichkeit und Wirtschaft neu zu denken. Plattform-Geschäftsmodelle, ob Google, Facebook oder Uber können und müssen als quasi-soveräne digitale Räume von Staatlichkeit lernen, während Staatlichkeit von “customer obsession”, “moonshots”, “play bigger”, “open source” Ansätzen profitieren kann. Als Gesellschaft müssen wir die Grenzen der Grenzen zwischen Organisationen und Sektoren reflektieren und anpassen”, so Müller.

Nach dem offiziellen Teil diskutierten die Teilnehmer noch eifrig. Mit dabei waren unter anderem: Barbara Auracher-Jäger (Wiener Zeitung), Murat Ayberk (Amrop Jenewein), Susanne Busch (FuturCon), Claudia Daeubner (Success & Career Consulting International), Martin Ha (T-Systems Austria), Marcel Haar (Frequentis), Helmut Hirt (Amt der Steiermärkischen Landesregierung), Michael Kaiser (Technische Universität Wien), Christa Lattner (Bundesministerium für Finanzen), Karlheinz Preiml (Wiesner Hager Möbel), Wolfgang Schneider (PwC Österreich), Robert Tüchler (ÖBB Infrastruktur), u.v.w.

Innovationsdruck im Zeitalter der digitalen Revolution. Wirtschaftsforum der Führungskräfte in Kooperation mit dem Führungsforum Innovative Verwaltung

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