Kärnten

“Lakeside Science & Technology Park – Modell einer Standortentwicklung“

Starkes Technologie-Lebenszeichen

30.11.2018, 19:00 - 21:00 Uhr

WdF_Lakeside_Mitgliederempfang_2018

 

Der Klagenfurter Lakeside Science & Technology Park als zukunftsträchtiges Modell zur Standortentwicklung

 

Am Rande der jährlich stattfindenden Präsidiumsklausur des WdF, welche Ende 2018 die führenden Funktionäre des Vereins nach Klagenfurt führte, lud die Landesorganisation zur Mitgliederveranstaltung im Lakeside Park. Geschäftsführer Hans Schönegger präsentierte die Entwicklungsgeschichte und seine Visionen, wie er das Erfolgsmodell in die Zukunft tragen möchte, um den Süden Österreichs in Sachen Technologie, Innovation und F&E noch weiter zu stärken.

 

1999 wurde in Kärnten ein Technologiefond eingerichtet, aus dem, unter federführendem Engagement des Wirtschaftspolitikers Schönegger, ein Wissenschafts- und Technologiepark mit rund 70 angesiedelten Technologiefirmen wurde. Diese schufen dabei 1300 Arbeitsplätze und senden somit ein sehr lebendiges Zeichen Kärntens als Technologie und Innovationsstandort nach Österreich und in die ganze Welt. Für Schönegger, der neben allen operativen Aktivitäten immer das große Ganze im Blick hat, ist dabei gerade auch die räumliche Nähe zur Universität Klagenfurt von großer Bedeutung. Er definiert es als das Dreieck aus Forschung, Bildung und Unternehmen, welches den Park so erfolgreich und über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat. Stolz weist er auf die Auszeichnungen der IASP - International Association of Science Parks and Areas of Innovation – hin. 2018 hat der Klagenfurter Park im internationalen Wettbewerb schon den dritten Platz erreicht.

 

USP und führende Technologien

 

Der Süden Österreichs und die hier agierenden Leitbetriebe sind insbesondere in der Mikroelektronik führend. In Electronic Based Systems sieht Schönegger so auch die Zukunft des Technologielands Kärnten. Und mit seinem Park und den geschlossenen Kooperationen setzt er hier Akzente, die auch den USP herausarbeiten helfen. Er ist überzeugt, dass der Science & Technology Park sich klar von anderen unterscheiden muss, Einzigartigkeit aufweisen muss und diesen Weg in die Zukunft fortzusetzen hat. Markante Meilensteine auf diesem Pfad sind unter anderem die Partnerschaft mit Joanneum Research und dem daraus entstandenen Robotics Center im Park. Die österreichische Südachse kann so ein Gegengewicht zu anderen Technologiezentren aufbieten. Es wird aber nicht bloß geforscht, wie beispielsweise in den Lakeside Labs und der Uni am Thema Schwarmintelligenz und selbstorganisierende mobile Systeme, sondern es sind und bleiben die Unternehmen im zentralen Fokus des Parks. Schönegger kann nicht verhehlen, dass ihn besonders erfreut, wenn Start-ups ihren internationalen Erfolgsweg vom Lakeside Park aus genommen haben.

 

Investition in den Nachwuchs

 

Eines der jüngsten Projekte und wohl auch ein Herzensanliegen des nüchternen Parkmanagers, ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen in den MINT-Fächern. Seine Educational Labs, die mit mehreren Projekten und Angeboten im Park angesiedelt sind, haben hier ausgezeichnete infrastrukturelle Bedingungen vorgefunden. Zentrales Anliegen ist dabei, außerschulische Lernorte für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen, sowie deren Lehrkräfte, bereit zu stellen, um Fähigkeiten und Begeisterung  in Naturwissenschaft, Technik und Mathematik zu fördern. Schönegger sieht dies als einen unumgänglichen Puzzleteil, um künftig Junge in Kärnten zu halten und sie den weiteren technischen Ausbildungsmöglichkeiten an der FH Kärnten und Universität Klagenfurt zuzuführen.

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