Burgenland

MAM Hungaria: Industriegruppentreffen beim Nachbarn

06.04.2017, 16:00 - 19:00 Uhr

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Im Burgenland bereitet man sich auf den Bau eines neuen Entwicklungszentrums in Großhöflein vor. Im Werk Vaskeresztes wird schon an der Erweiterung des MAM Werkes auf 14.000 m2 gearbeitet.

Die Industriegruppe Süd war zu Gast bei MAM Babyartikel im Werk Ungarn. Was 1991 mit insgesamt acht Mitarbeitern hart an der Grenze zum Burgenland, aber zu dieser Zeit noch hinter dem eisernen Vorhang begann, hat sich mittlerweile zu einem hochmodernen Montage - und Bedruckungswerk des Familienunternehmens MAM entwickelt. Heute arbeiten hier 510 Mitarbeiter ausschließlich auf Auftrag im Dreischichtbetrieb. Firmengründer und Eigentümer Peter Röhrig begrüßte die Gäste und führte sie durch die Produktion.

Trends am Arbeitsmarkt präsentierte im Anschluss die Geschäftsführerin des AMS, Helene Sengstbratl. Als gute Nachricht brachte Sengstbratl mit, dass die Trendumkehr am burgenländischen Arbeitsmarkt mit einem Minus von 9,9 Prozent Arbeitslosen angekommen sei. "Wir haben über 100.000 Beschäftigte, von denen 14.909 aus Ungarn kommen. Diese sind vor allem in der Gastronomie und am Bau beschäftigt. Der Trend vom ehemaligen Agrarland zur Dienstleistungsgesellschaft hat sich seit den 80er Jahren manifestiert. Industrie und Gewerbebeschäftigte halten bei rund 25 Prozent der Gesamtbeschäftigten."

Mit dabei waren unter anderem Landesvorstandsmitglied Helga Kölndorfer (Finanzamt Wiener Neustadt),  Dietmar Buxbaum (Buxbaum Automation) und Edgar Maras (Nantong Sino Österreichische Su Tong Ökopark).

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