Bund

Mentoring: Erfahren trifft auf engagiert

19.02.2015, 18:00 - 20:00 Uhr

Zahlreiche Mentoren und Mentees fanden sich im Gewölbe des Mozarthauses ein, um das Mentoring-Jahr 2014 gemeinsam ausklingen zu lassen.

Durch den Abend führte Wolfgang Hammerer, der in seinen Begrüßungsworten, die Bedeutung des Wirtschaftsforums der Führungskräfte als Plattform für das Mentoring- Programm, betonte. In der darauffolgenden Feedbackrunde zeigten sich die Mentoren durch die bisweilen gegebene Branchenfremdheit positiv überrascht – dies kann mitunter sehr spannend sein.

Teilnehmer des WdF-Mentoring-Programms
Freuten sich über ein Wiedersehen: Bernhard Sahler (Goodyear Österreich), Lukas Schober (KALUCON),
Roman Teichert (OTIS), Josef Scheidl (Leykam Lets Print) sowie Martin Kopsa (CATRO)

Oft ergaben sich für Mentoren durch konkrete Situationen in denen Mentees Rat brauchten Revivals über Situationen die sie selbst erlebt hatten und die durch diese Fragesituation wieder in Erinnerung kamen. „Das bringt einem manchmal wieder runter“, erzählte augenzwinkernd der CEO eines großen Unternehmens. Bei aller Distanz und Professionalität gab es auch viele bewegende Momente und vertrauliche Gespräche, nicht selten wird die Mentoren-Mentee-Beziehung über die Dauer des Programms weitergeführt. „Mein Mentor kam genau im richtigen Moment. Er hat mich geleitet und ich konnte sehr viel aus den persönlichen Gesprächen mitnehmen“, so ein begeisterter Mentee. Mancher Mentor bot auch eine mentale Zusammenfassung nach den Gesprächen an – dies ist natürlich der absolute Idealfall für jeden Mentee, hierbei werden im Zuge der Reflexion noch kleine Tipps und Tricks zugänglich gemacht.
Seitens aller Teilnehmer wurde besonders das perfekte Matching gelobt welches vom WdF und YLF äußerst akribisch erstellt wurde und wird. Von so vielen positiven Erlebnissen auf beiden Seiten angeregt, überlegen einige WdF-Mitglieder sogar ein Mentoring- Programm im eigenen Unternehmen einzuführen.

Danach führte Constanze Hell die Gäste vom Gewölbe hinauf in die Wohnung, „in der Wolfgang Amadé Mozart mit seiner Familie von 1784 bis 1787 gelebt und Werke wie etwa seine weltberühmte Oper „Le Nozze di Figaro“ oder drei der sechs „Haydn- Quartette“ komponierte. Es handelt sich um die größte, vornehmste und teuerste Wohnung, die Mozart jemals bewohnt hat, und sie ist die einzige Wiener Wohnung, die bis heute erhalten geblieben ist.“

Nach so viel Mozart-Wissen networkten die Mitglieder des Wirtschaftsforum der Führungskräfte sowie des Young Leaders Forum noch ehrfürchtiger als sonst im Kellergewölbe des Mozarthauses, wo bereits vorhergehende Mentoring-Veranstaltungen abgehalten wurden.
Mit dabei waren unter anderem: Gerald Enzinger (Helioz), Zoltan Fazekas (iteratec), Stefan Galler (FREQUENTIS), Harald Kahler-Ullepitsch (business insurance application consulting), Herbert Klink (klink+partner), Thomas Lutzky (Phoenix Contact), Milena Martinovic (UNIQA Insurance Group), Christian Prochazka (Leobersdorfer Maschinenfabrik), Sandra Ulrich (STRABAG) und Gerhard Zeiner (SAP Österreich).

Facebook LinkedIn Twitter Xing YouTube