Vorarlberg

Personalmanagement | Logistik am LKH Feldkirch

27.03.2019, 18:00 Uhr


WdF-Vorstandsmitglieder Jürgen Kaufmann, Jürgen Duelli, Sabine Tichy-Treimel und Michael Walser umzingeln Direktor Harald Maikisch. (Mitte)

WdF-Vorarlberg fordert die Umsetzung der Pflegelehre

Zahlreiche WdF-Mitglieder folgten der Einladung von
Direktor Harald Maikisch ins Landeskrankenhaus
Feldkirch.

Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Michael Walser führte uns Dir. Maikisch, ein wahrer Insider, der seit 1982 im LKH tätig ist, durch einen spannenden Abend mit einem geballten Info-Paket. Mit ca. 2.100 Mitarbeitenden aus sage und schreibe 51 Nationen! ist das LKH einer der größten Arbeitgeber Vorarlbergs. Der Frauenanteil liegt bei 72%, 46% arbeiten Teilzeit und es werden 619 Betten angeboten. Die Konkurrenz am Personalmarkt ist durch die Nähe zur Schweiz und zu Liechtenstein sehr groß. Deshalb konzentriert man sich im Personalmanagement auf ein sehr gutes Betriebsklima, modernste Technik und „Altersgerechtes Arbeiten“ (alleinerziehende Mütter, hoher Frauenanteil, viele ältere Mitarbeitende, Nachtschichten usw.).

In diesem Zusammenhang spricht sich das WdF-Vorarlberg klar für die Pflegelehre aus, um den teilweise schon bestehenden und noch drohenden Mangel an Pflegepersonal zu entschärfen. „Seit Jahren wird über die Pflegelehre debattiert. Jetzt ist Handeln und Umsetzen angesagt.“, betont Michael Walser.

Nach einem sehr spannenden Vortrag von Dir. Maikisch entführt er die WdF-Delegation in die Katakomben des LKH und erklärte hautnah die logistischen Herausforderungen eines LKH und demonstriert die Tätigkeit der Transportroboter.

Im Anschluss erläutert Markus Adlassnig, Küchenchef der Zentralküche Feldkirch, das Prinzip von „Cook and Chill“ (Kochen und Kühlen) und die ausgeklügelte Logistik, um vier Landeskrankenhäuser zu versorgen und 3.000 Essen pro Tag zuzubereiten wobei jeder Einzelne individuell sein Menü auswählen kann.

Ein feines Buffet im neuen, vor kurzem eröffneten Speisesaal des LKH Feldkirch bot abschließend ausreichend Gelegenheit, offene Fragen zu klären, die vielen interessanten Eindrücke zu verarbeiten und sich persönlich auszutauschen.

 

Hier ein paar Impressionen zur außergewöhnlichen Veranstaltung:

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