Bund

Peter Drucker Dialog 2018

03.09.2018, 18:30 - 21:00 Uhr

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Auch heuer fand wieder der traditionelle Peter Drucker Dialog in Kooperation des WdF mit der Drucker Society of Austria statt.

Die DNA des exzellenten Unternehmens: Welche Führungskultur brauchen Unternehmen künftig? Wie können Unternehmen aktiv gestaltet werden, um selbst aktiver Gestalter in der Gesellschaft sein zu können?

Der Kern jedes Unternehmens wird durch die Herkunft, Führung und Eigentümerstruktur geprägt. Die Entscheidungsträger werden aus unterschiedlichen Überlegungen und Qualitätsansprüchen für eine Aufgabe ausgewählt. Wie wirkt Führungsleistung auf Kultur, Leistung, Erfolg und öffentliche Wahrnehmung eines Unternehmens?

Nach einer Begrüßung durch WdF-Bundesvorsitzenden Gerhard Zeiner und Richard Straub, Präsident der Peter Drucker Society Europe, wurden diese Fragen am Podium diskutiert.

Gerhard Fehr - CEO & Executive Behavioral Designer FehrAdvice & Partners AG: "Schlechte Manager schätzen sich oft erheblich besser ein, als sie sind - gute Manager hingegen performen überdurchschnittlich viel."  Die Vortragsfolien von Gerhard Fehr finden Sie hier.

Robert Haider - Geschäftsführer Vienna International Underwriters GmbH: "Mitarbeiter wollen mehr Life-Work-Balance als Work-Life-Balance, veraltete Führungsstile werden nicht mehr akzeptiert. Neue Leitbildfiguren mit viel Energie sind gefragt, ebenso Englisch und das Hineinversetzen können in andere Kulturen. Die Babyboomer gehen schön langsam in Pension, die Unternehmen müssen nun attraktiv sein."

Franz Patay - Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien und Rektor der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: "Mit 60%  Technikern, 30% Künstlern und 10% Verwaltungsangestellen ist das Team aus 800 MItarbeitern sehr divers. Naturgemäß ist es eine sehr große Herausforderung die Diversität und die Emotionen auf eine Linie zu bringen. Dabei ist es wichtig, jeden einzelnen Mitarbeiter angstfrei und selbstbestimmt arbeiten zu lassen"

Barbara Rauchwarter - CMO, Austria Presse Agentur: "Bei der internationalen Mischung an Menschen ist kooperatives Feedback schwierig, man muss über Hierarchiegrenzen drübergehen. Alte Werte und der Grundauftrag werden neu orientiert nd neu interpretiert."

Stefan Zapotocky - Mitglied des Management Board Sberbank Europe AG: "Was nachhaltig erfolgreich ist, ist rechtzeitig Produktschritte vorzunehmen und optimal Nachzubesetzen. Unabhängig von der Größe reicht es, wenn 2-3 Spitzenmanager das Unternehmen leiten."

Durch den Abend führte Isabella Mader, Executive Advisor Global Peter Drucker Forum. Anschließend lud das WdF zum Networken beim Buffet in den Spiegelsaal.

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