Steiermark

Grenzen einer bargeldlosen Gesellschaft

Podiumsdiskussion

30.09.2015, 18:30 - 21:00 Uhr

Grenzen einer bargeldlosen Gesellschaft

Über das Geld im Börserl, auf der Bank oder im World Wide Web diskutierten bei der WdF-Podiumsdiskussion  Kurt Pribil, Direktor der Oesterreichischen Nationalbank, Max Tertinegg, GF Coinfinitiy und Christian Kovac, GF EKZ Shopping Nord. Kurt Pribil bescheinigt den Österreichern in seinem Impulsvortrag eine Liebesbeziehung zum Bargeld. 70 Prozent der Transaktionen werden nach wie vor mit Bargeld getätigt, da es einfach und schnell geht. Deutlich abgeschlagen mit 25 Prozent ist die Bezahlung mit Bankomatkarte. Das Bargeld ist, so die Schlussfolgerung von Kurt Pribil, das Rückgrat des österreichischen und europäischen Zahlungsverkehrs, auch wenn es Entwicklungen (NFC und Co) in andere Richtungen gibt. Seitens des Einzelhandels bestätigte Christian  Kovac die Aussagen und ergänzte, dass  etwa in seinem Einkaufszentrum ganz bewusst auf Bargeld gesetzt wird.

Mit den Bitcoins hat sich die Online-Community eine eigene Währung geschaffen. Was hinter der Technologie steckt und wie das eigene Zahlungsnetzwerk funktioniert, erläuterte Max Tertinegg. Einig waren sich die Podiumsgäste beim Thema Sicherheit der Zahlungsmittel und das es unterschiedlichste Formen des Bezahlens auch weiterhin geben soll und wird.

Besonderes Highlight des Abends war ein erster exklusiver Blick auf den neuen 20 EURO Schein, der ab 25. November im Umlauf sein wird.

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