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Sportprojekte als Motor für die Wirtschaft

RED BULL TRANS-SIBERIAN EXTREME ist ein Ultra-Distanz-Radrennen – das längste und härteste Etappenrennen im größten Land der Welt.

20.04.2015

9.200 km von Europa über den Ural, durch ganz Sibirien, entlang dem Baikalsee und der chinesischen Grenze bis an den Pazifischen Ozean. Das Hightech-Projekt mit weltweiter Vermarktung erfordert eine organisatorische Meisterleistung. Professionelles Management, qualifiziertes Leadership, herausfordernde Zeit- und Kostenplanung gepaart mit maximaler Einsatzbereitschaft sind notwendig, um die gemeinsame Zielsetzung unter schwierigsten Rahmenbedingungen erfolgreich bewältigen zu können.

Paul Bruck, Organisator des Red Bull Trans-Siberian Extreme, erzählte viele Anekdoten, von den Anfangsschwierigkeiten bis zur hochprofessionellen Organisation, bei der die Sicherheit den Russen als oberstes Prinzip gilt. Es ist ihm ein Anliegen, auf die positiven Zeiten in Russland aufmerksam zu machen und Seiten vom Land zu zeigen, die oft die Russen selbst nicht kennen.

Andreas Fuchs, dreifacher österreichischer Triathlon-Staatsmeister, war in den letzten 15 Jahren als Triathlet aktiv und fuhr bereits in Australien Radrennen. Am RBTSE reizte ihn das Land selbst, seine Meinung über Russland hat sich nach der Teilnahme schlagartig geändert.

Erwin Kotányi, GF Kotanyi GmbH, sieht in Russland die Möglichkeit für ein längerfristiges Wachstum, denn die Russen sind sehr markenbewusst und setzen auf Qualität. Das Sportsponsoring begründet der Gewürzkönig, damit, dass ein Sportereignis oft die Aufmerksamkeit der breiten Masse trifft und das Auftreten einer Marke in Verbindung mit Sport meist mit Gesundheit assoziiert wird. Und Gewürze sind ja bekanntlich sehr gesund.

Harald Lassmann, GF RUSSIA Fachspedition Dr. Lassmann GmbH, unterstütze die Organisation des RBTSE und machte auf die Facetten des Extremsports und des Landes aufmerksam. Mentale Stärke ist nicht nur bei den Sportlern gefragt, 15 Tage dauert das Rennen und verlangt dem Team alles ab.

Wolfgang Zankl, Universitätsprofessor, Unternehmer, Marathon-, Arktis- und Antarktisläufer, tritt für Informations- und Transaktionsfreiheit ein – um dieser Forderung Ausdruck zu verleihen, und auch um läuferisch neues Terrain zu erkunden, lief er innerhalb eines Monats in der Arktis und in der Antarktis. Das Training dafür absolvierte er bei –25 °C im Kühlhaus in Wien.

Impressionen der Podiumsdiskussion können Sie im nachstehenden Video gewinnen:

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