Oberösterreich

Strategisch denken & Unternehmerisch handeln

Die Balance zwischen Innovation und Geldverdienen

11.05.2016, 01:15 - 03:00 Uhr

Prof. Dr. Rupert Hasenzagl, Mag. Gerhard Leitner MSc, Managing Director LIMAK, Dr. Peter Draxler, Landesvorsitzender WdF, Mag. Susanne Dickstein, OÖNachrichten

Wissenschaftlich fundiert, untermauert durch jahrelange Management-Erfahrung und dennoch irritierend und oftmals provokant. So erlebten die knapp 40 Teilnehmer/innen des WdF-Business-Frühstücks den Vortrag von Rupert Hasenzagl. Denn der akademische Leiter des LIMAK Management MBA Programms „Strategic Management und Corporate Entrepreneurship“ irritiert gern. „Erst Irritation führt Unternehmer und Entscheidungsträger an jene Fragen heran, die es sich in volatilen Zeiten zu stellen gilt“, so Prof. Hasenzagl.

Dabei gilt es drei Phasen zu durchlaufen:

Strategie / Innovation: Wo gehe ich hin? Brauchen wir neue Geschäftsfelder und welche Ideen (Chancen) sehen wir für das neue Geschäft? Welche Leistungen brauchen wir für welche Kunden?

Exploration: Wie können wir diese Ideen in der Organisation implementieren?

Exploitation / Geldverdienen: Wie können wir diese Geschäftsfelder im Markt erfolgreich implementieren und betreiben. Kurz, wie können wir damit Geld machen?

Große Unternehmen zeichnen sich oftmals durch hohe Stabilität aus. Wirkliche Innovation geht jedoch nur mit tiefgreifenden Veränderungen in der Organisation einher. Kleine Unternehmen stehen vor der Herausforderung, unternehmerisch flexibel und somit innovativ sein zu müssen. Sie schaffen aber oft nicht den Sprung in die Exploitation, sprich langfristig damit Geld zu verdienen und erfolgreich zu sein. Laut Hasenzagl ist es daher für Führungskräfte von heute eine zentrale Aufgabe ihrer strategischen Arbeit, die richtige Balance zwischen irritieren sowie innovieren und Geldverdienen zu finden.

 

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