YLF

„Veränderung ist das einzig Beständige“

Vortrag mit Gabriele Riedl, trilog

13.04.2016, 18:30 - 21:00 Uhr

Wie man Gewohnheiten, die 90 % unseres Alltags prägen, und unser Handeln beeinflussen steuern und für eine erfolgreiche Führung nutzen kann, brachte Gabriele Riedl, trilog den jungen Führungskräften näher.

Riedl widmete sich in ihrem Vortrag u.a. der Gehirnforschung im Zusammenhang mit der Wirtschaft und wie man Potenziale für Veränderungen leichter erkennen kann.
95 % des Tages sind Routine, daher fiel es den Teilnehmern auch gar nicht so leicht, auf die Frage „Wann habt ihr das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?“ eine Antwort zu finden. Gewohnheit ist unbedingt erforderlich um etwas umzusetzen, denn Motivation alleine reicht nicht aus, jedoch tritt die Routine unterschiedlich ein. Versucht man Vorsätze ohne Gewohnheit umzusetzen, so macht man „die Rechnung ohne dem Wirt“.
Führungskräfte sind in Zeiten des schnellen Wandelns gefordert, Veränderungen im Unternehmen zu unterstützen und zu begleiten, daher wird „hirngerechtes Führen“ immer wichtiger.
Ein weiterer wesentlicher Punkt stellt die Überwindung von Ablehnung und die Schaffung von emotionaler Akzeptanz für den Veränderungsprozess dar. Auch die Integration neuer Fähigkeiten steht im Fokus der durchgeführten Prozessbegleitung bzw. Beratungs- und Trainingsmaßnahmen.

Die Top 6 Fehler der Verhaltensänderung:

  1. Zu glauben, dass ausreichend Information automatisch zur gewünschten Verhaltensänderung führt
  2. Überschätzen der Bedeutung von Motivation bzw. Einstellungen
  3. Unterschätzen der Bedeutung des Kontextes bzw. der Umwelt
  4. Zu stark und zu lange auf Willensstärke zu setzen
  5. Unterschätzen der Bedeutung der unmittelbaren Nutzenerfahrung
  6. In 21 Tagen sein Verhalten verändern zu wollen

 

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