Bund

WdF Einkommenserhebung 2015

21.04.2015, 10:30 Uhr


Karl Javurek und Triconsult- Geschäftsführer Felix Josef bei der WdF-Pressekonferenz. – Foto: A. Raab

Das Ergebnis der 34. WdF-Einkommensstudie in Zusammenarbeit mit Triconsult, zeigt vor allem eines deutlich. Die Spitzengehälter der Führungskräfte spiegeln mit Auf- und Abwärtsbewegungen ihrer variablen Gehaltsbestandteile die Situation an Markt wider.

Die Selbstauskünfte von 513 Manager/Innen aus der ersten, zweiten und dritten Führungsebene wurden hierfür anonym analysiert.

Österreichs Spitzenmanager verdienen im Durchschnitt 194.200 Euro brutto im Jahr, sie sind jeweils für ein Budget von 100 Mio. Euro und für 100 Mitarbeiter verantwortlich.  Die  Jahreseinkommen der Führungskräfte der zweiten Ebene liegen bei 127.500 Euro brutto. In der dritten Führungsebene liegen die Durchschnittswerte im abgelaufenen Jahr bei 85.000 Euro brutto.

Im Vorjahr sind die variablen Gehaltsbestandteile aufgrund der zumeist guten wirtschaftlichen Situation der Unternehmen stärker angestiegen, sodass das Gesamteinkommen der österreichischen Spitzenmanager nominell um 4% (real um 2,2 %) angestiegen ist und damit wieder das Niveau von 2011 erreicht hat. Es zeigt sich also: Gehälter der Führungskräfte spiegeln mit Auf- und Abwärtsbewegungen ihrer variablen Gehaltsbestandteile die Situation an Markt wider.

Die Gehaltsstudie des WdF beweist eindrucksvoll,  dass Österreichs Spitzenmanager - im Wesentlichen sind dies Vorstandsvorsitzende - das 4-fache des durchschnittlichen in Vollzeit beschäftigten Arbeitsnehmers verdienen. Diese Erkenntnis steht im krassen Widerspruch zu den des Öfteren von der österreichischen „Neidgesellschaft“ geäußerten Vorwürfen, Österreichs Manager würden zu viel verdienen, so Gen. Dir. Karl Javurek, WdF Bundesvorsitzender.

Dienstwagen: In der ersten und zweiten Führungsebene sind es etwas weniger Manager, die einen Dienstwagen fahren, in der dritten Führungsebene ist hier ein Zuwachs von 5 % zu verzeichnen.

Mobilität: Im Schnitt sind Manager der ersten Führungsebene um fünf Tage mehr als im Vorjahr unterwegs und damit 59 Tage pro Jahr. Inlandsreisen und Reisen nach Übersee legen zu. In der dritten Führungsebene steigt die Mobilität der Verantwortlichen um durchschnittlich sechs Tage.

Die zentralen Ergebnisse der Einkommenserhebung 2015 zum Mithören:

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