Bund

WdF-Expertenfrühstück Dominique Meyer

25.01.2019, 08:29 Uhr

WdF-Expertenfruehstueck_Dominique_Meyer_Wolfgang_Hammerer_25.1.19

Wolfgang Hammerer, Geschäftsführer des WdF, begrüßte die WdF-Mitglieder zum WdF-Expertenfrühstück "Hinter den Kulissen der Staatsoper: Ein Unternehmen" mit Dominique Meyer, Direktor der Wiener Staatsoper.

350 Vorstellungen pro Spielzeit | 600.000 Besucher pro Spielzeit |  220 Sängerinnen und Sänger, davon 60 Ensemblemitglieder | 30 Dirigentinnen und Dirigenten | rund 100 Tänzerinnen und Tänzer im Wiener Staatsballett | rund 200 Bühnenarbeiter

"Es ist eine Freude, für so ein Publikum arbeiten zu dürfen" streute der Staatsoperndirektor den Wienern Blumen. Zu der weltweit besten Auslastung eines Opernhauses mit 99% tragen die Österreicher 70% bei. Die Touristen, die oft nur wegen dem Opernbesuch nach Wien kommen und 30% der Karten erwerben, bringen auch 200 000 Nächtigungen in den Wiener Hotels. Wem das zu weit ist, zu dem kommt die Oper nach Hause: Alleine in China gibt es bereits 100.000 Künden für das neue Übertragungssystem, auch Tablets mit Sprachübersetzung gehören zu den technischen Neuerungen.

Das umfangreiche Programm wird drei bis vier Jahre im Voraus geplant und muss an Perioden angepasst werden, so werden im Juni und September keine schweren Stücke gespielt. Höflichkeit, Respekt, Lösungsorientierung statt Fehlersuche und richtige Prioritätensetzung verlangt Meyer von seinem sehr unterschiedlich zusammengesetzten Team, welches er als "sehr gute Mannschaft" bezeichnet.

Mit einer Vortragsdauer von über einer Stunde beim WdF-Expertenfrühstück vor dermaßen interessierten Zuhörern, stellte der Staatsoperndirektor einen Rekord auf.

Unter anderem ist Dominique Meyer Wirtschaftswissenschaftler, Manager, Politberater, früherer Generalintendant und künstlerischer Leiter des Théâtre des Champs-Élysées. 


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