Bund

WdF- Expertenfrühstück mit Günter Koinegg, ATOS

11.09.2015, 07:30 - 09:00 Uhr

Die zunehmende Digitalisierung führt zu einem enormen Zuwachs an Daten welche immer öfter als das „Erdöl“ oder „Gold“ der Zukunft bezeichnet werden. Daten eines Unternehmens werden hiermit auch immer attraktivere und sehr lukrative Ziele für unerlaubten und unerwünschten Zugriff. Verknüpft man dies mit der stark steigenden Mobilität im Arbeitsleben führt dies zu völlig neuen Herausforderungen für Unternehmen. Die Unternehmen und deren Mitarbeiter in eine sichere digitale Zukunft zu führen ist nicht nur Aufgabe der IT sondern eine wesentliche Verantwortungen des Top Managements und aller Führungskräfte.

"95 % aller Daten sind in den letzten zwei Jahren entstanden. Die Industrie verdoppelt jedes Jahr die Menge des Datenvolumens (z. B. Forschung/Entwicklung), auch werden die Daten immer strukturierter. Daten sind ein wichtiger Produktionsfaktor - und - Daten sind sehr attraktiv.", so Günter Koinegg -  Senior Vice President bei Atos, zuständig für den Geschäftsbereich „Big Data and Security“ für Central und Südosteuropa. 

Sensoren leisten hier wesentliches: Bei Flugzeugen konnte durch die Auswertung gesammelter Daten eine Optimierung erzielt werden, durch die 15 % des Treibstoffs gespart werden. In vielen anderen Bereichen werden Sensoren ebenfalls zur Ermittlung von Daten eingesetzt um Verbesserungen zu erzielen.

Doch wie steht es mit der Sicherheit? Die größte Bedrohung sieht der Daten-Experte bei  mobilen Geräten wie Handys, Tablets & Co. Passwörter werden überall gespeichert, Geräte schlecht gesichert, kaum jemand verwendet den einfachen Entsperrungscode. Der Zugriff auf Endgeräte und Clouds durch Mitarbeiter sollte durch das Unternehmen kontrolliert werden, auch kommunikationsverschlüsselte Geräte sind hilfreich.  113 Milliarden Euro Schaden enteht weltweit durch Cyber-Attacken, besonders sensible Daten, wie Personendaten, werden oft nicht ausreichend geschützt - einmal im Monat sollte eine Sicherheitsüberprüfung durchgeführt werden, ein Test-Hacking ist ein wesentlicher Faktor um Sicherheitslücken zu entdecken. 

Haben Sie schon einmal nach einem Meeting oder einer Präsentation einen Stick vergessen?

Klare Richtlinien bei der Sicherheitspolicy sind das um und auf -  so mancher CEO weiss beim Erstgespräch nicht einmal, wie hoch das Security-Budget im Unternehmen angesetzt ist - was nicht einmal verwunderlich ist, ist doch das IT-Thema bei hohen Gremien wie Aufsichtsräten und Vorständen noch nicht sonderlich gefestigt. Meist wird Sicherheit erst dann Thema, wenn bereits Schwierigkeiten da sind. 

 

 

Mit dabei waren unter anderem:

Arnold Bubeck (Landesbank Baden-Württemberg), Maria Bühler (Bühler Management), Renate J. Danler (Renate Danler Consulting), Oliver Dworak (AGENDA Public Affairs & Management Consulting), Stefan Erdetschnig (Hill), Johann Essl (KPMG) ,Zoltan Fazekas (iteratec), Marcel Haar (CSC), Bettina Hainschink (Con.Ect Event Management), Ludwig Hofstätter (Brüder Gros), Andrea Hollander (Österreichisches Siedlungswerk), Jakob Hürner (voestalpine), Brigitta John (Risk Management Association), Nikolaus Kawka (Zühlke Engineering), Julia Klatil (Aufsichtsrat.Expert), Joachim Kurz (pantarhei corporate advisors), Michael Kysela (GrECo), Markus Lenotti (Lenotti Advisors), Roland Litzinger (GrECo), Leopold Miedl (gsub), Florian Mundigler (PwC), Franz Neudorfer (Reisswolf), Konrad Noé-Nordberg (nnc noé-nordberg consulting), Roman Oberauer (A1), Thomas Robier (HOERBIGER), Christian Rudolf (FAS Consulting), Brigitta Schwarzer (GrECo), David Shipilov (Mondi Paper Sales), Christian Soschner (Themis Bioscience), René Stempfer (Semperit), Robert Tüchler  und Robert Woitsch (BOC Asset Management)

 

Facebook LinkedIn Twitter Xing YouTube