Steiermark

Wie Diversity das Management beflügelt

29.02.2016, 18:30 - Uhr

Diversität beziehungsweise Vielfalt in den unterschiedlichsten Ausprägungen gewinnt im Management zunehmend an Bedeutung. Schon lange geht es nicht mehr nur um die klassischen Rollenklischees, ob Männer anders führen als Frauen. Eine Mischung von Geschlechtern, Lebensalter, Religionen, Nationen und Mentalitäten prägen die Unternehmenskulturen.

Gemeinsam mit dem Verein FELIN_femal leaders initiative lud das WdF-Steiermark zu einem Abend der Diversität ein. Gastgeberin war Holding Graz Vorstandsdirektorin Barbara Muhr. Sie leitete den Abend ein und veranschaulichte die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Diversität hat viele Gesichter
In kurzen Impulsen der Experten wurden zum einen die unterschiedlichsten Ausprägungen und Dimensionen von Diversität theoretisch aufzugreifen, zum anderen betriebliche Erfahrungen geteilt. Im Zentrum stand dabei stets die Frage, inwiefern diverse Teams das Management beflügeln können. „Die Vorteile von Diversity liegen auf der Hand: Unternehmen mit erfolgreichem Diversity Management bauen ihren Mitarbeitern Brücken, um sie auf einen vielfältigeren Kollegenkreis vorzubereiten. Unternehmen sollten Diversity Management als proaktive Investition betrachten und versuchen, auf diesem Weg ein Alleinstellungsmerkmal in ihrem Markt aufzubauen.“, erklärte etwa Markus Tomaschitz, Vice President der AVL List GmbH. Einen Einblick in die „diverse Praxis“ boten auch Andrea Müller, Vice President ams AG und Magistratsdirektor Martin Haidvogl. Wie Österreich bei der gelebten Diversität im internationalen Vergleich liegt und es nach wie vor bei der Besetzung von Führungspositionen Handlungsbedarf gibt, zeigte die Unternehmensberaterin Erika Krenn-Neuwirth auf.

Im Anschluss leitete Heide Cortolezis, Obfrau von FELIN, eine Podiumsdiskussion, die sich auch Fragstellungen abseits der Geschlechterdiversität widmete. Dass diverse Teams eine Bereicherung sind, Unternehmenskulturen positiv beeinflussen und beflügeln, wurde von den Podiumsgästen abschließend bekräftigt.

 

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