Vorarlberg

Wirtschaftstalk mit Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser

Führungskräfte diskutierten mit dem Wirtschafts-Landesrat

24.09.2015, 18:00 - 20:30 Uhr

Zum Dialog mit Wirtschafts-Landesrat Karlheinz Rüdisser lud kürzlich das Vorarlberger „Wirtschaftsforum der Führungskräfte“ (WdF) in den Freschen nach Rankweil.

Das WdF sieht sich mit knapp 3000 Mitgliedern als die größte Managervereinigung Österreichs. Überparteilichkeit und Unabhängigkeit wird hier großgeschrieben, wie der Landesvorsitzende Michael Walser (Walser Personal Management) betonte.

Zum Dialog mit LStH Rüdisser konnte er neben vielen Mitgliedern auch den COO des Software-Giganten SAP, Gerhard Zeiner begrüßen: Er wurde erst kürzlich zum WdF Bundesvorsitzenden gewählt und nutzte den Termin für seinen Antrittsbesuch bei den Vorarlberger KollegInnen.

Rüdisser skizzierte das aktuell vor allem in Sachen Innovation positive Wirtschaftsgeschehen in Vorarlberg, und vergaß dabei nicht, den Beitrag der Wirtschaftspolitik der Landesregierung zur positiven Entwicklung zu erwähnen. Mit der vergleichsweise niedrigen Verschuldung des Landes habe man über die Jahre Spielraum für Investitionen und die Unterstützung guter Ideen geschaffen. Vorarlberger Unternehmer profitieren auch von den österreichweit niedrigsten Energiekosten, welche die Landesgesellschaft VKW-Illwerke durch kluges Management und schlanke Verwaltung ermögliche.

Um auch in Zukunft die Spitzenposition im Wettbewerb der besten Wirtschaftsregionen Europas halten zu können, da war sich Rüdisser mit den WdF-Diskutanten einig, gibt es einige Herausforderungen zu bewältigen. Vor allem in Sachen (duale) Ausbildung sieht man Handlungsbedarf, um den Fachkräftemangel nachhaltig zu bekämpfen. „Hier sind wir mittel- und langfristig auf Einwanderung angewiesen“, betonte Rüdisser und sah sich damit einer Meinung mit den WdF-Managern.

Beim anschließenden gemeinsamen Imbiss wurden noch viele Themen angesprochen und offen diskutiert. WdF-Bundesvorsitzender Zeiner zeigte sich begeistert von dieser Kultur des offenen Dialoges zwischen Wirtschaft und Politik und nannte Vorarlberg nicht nur in diesem Gebiet als „vorbildhaft“ für ganz Österreich.

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