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WdF Einkommenserhebung 2015

 

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Das Ergebnis der 34. WdF-Einkommensstudie in Zusammenarbeit mit Triconsult, zeigt vor allem eines deutlich. Die Spitzengehälter der Führungskräfte spiegeln mit Auf- und Abwärtsbewegungen ihrer variablen Gehaltsbestandteile die Situation an Markt wider.

 

Die Selbstauskünfte von 513 Manager/Innen aus der ersten, zweiten und dritten Führungsebene wurden hierfür anonym analysiert.

 

Details zur WdF-Einkommensstudie  

 

Österreichs Spitzenmanager verdienen im Durchschnitt 194.200 Euro brutto im Jahr, sie sind jeweils für ein Budget von 100 Mio. Euro und für 100 Mitarbeiter verantwortlich.  Die  Jahreseinkommen der Führungskräfte der zweiten Ebene liegen bei 127.500 Euro brutto. In der dritten Führungsebene liegen die Durchschnittswerte im abgelaufenen Jahr bei 85.000 Euro brutto.

 

Im Vorjahr sind die variablen Gehaltsbestandteile aufgrund der zumeist guten wirtschaftlichen Situation der Unternehmen stärker angestiegen, sodass das Gesamteinkommen der österreichischen Spitzenmanager nominell um 4% (real um 2,2 %) angestiegen ist und damit wieder das Niveau von 2011 erreicht hat. Es zeigt sich also: Gehälter der Führungskräfte spiegeln mit Auf- und Abwärtsbewegungen ihrer variablen Gehaltsbestandteile die Situation an Markt wider.

 

Die Gehaltsstudie des WdF beweist eindrucksvoll,  dass Österreichs Spitzenmanager - im Wesentlichen sind dies Vorstandsvorsitzende - das 4-fache des durchschnittlichen in Vollzeit beschäftigten Arbeitsnehmers verdienen. Diese Erkenntnis steht im krassen Widerspruch zu den des Öfteren von der österreichischen „Neidgesellschaft“ geäußerten Vorwürfen, Österreichs Manager würden zu viel verdienen, so Gen. Dir. Karl Javurek, WdF Bundesvorsitzender.

 

Hören Sie hier die Pressekonferenz  

 

Bestellformular für Österreichs zuverlässigste Erhebung der Manager-Einkommen

 



WdF-Expertenfrühstück - April 2015

„Meilensteine - 27 Jahre Berndorf nach Sanierung und MBO"

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 „Positive Unternehmensgeschichten müssen transportiert werden!“, so einer der profiliertesten Wirtschaftskapitäne Österreichs, Hauptaktionär, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berndorf AG und der börsennotierten SBO, Norbert Zimmermann, beim WdF-Expertenfrühstück im Haus der Industrie.

 

Die früh aufgestandenen WdF-Mitglieder brachten den Europa-Saal an seine Kapazitätsgrenzen.

Zimmermann erzählte über die Erfolgsgeschichte der Berndorf AG und über die aktuelle Entwicklung der österreichischen Wirtschaft. Eine wachsende Wirtschaft braucht eine positive Stimmung, aber vor allem auch klare Strategien und klare Formulierungen der Zielsetzung.

Durchaus humorvoll berichtete Zimmermann über die Meilensteine der Sanierung des Unternehmens, warum er noch immer dabei ist und warum er nicht in die Politik gehen möchte.

 

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1987 wurde der Sanierer mit einem Zwei-Jahres-Vertrag zu Berndorf beordert, wo er den Ansporn hatte,  "problemlos zu werden" und den Vorteil hatte, mit 100 % Ablehnung von jeder Verbindlichkeit entlastet worden zu sein. "Sie wissen ja gar nicht, wie befreiend das ist", blickte Zimmermann humorvoll auf die Zeit zurück, als über seinen Verbleib bei Berndorf Wetten abgeschlossen wurden. Das Vertrauen des Personals musste erst wiedergewonnen werden. Hierzu erwies sich der Werksarzt als Vertrauensmann und Bindeglied, der nach dem ersten Report - was Mitarbeiter belastet (Unfälle, Alkoholprobleme, Depressionen) -jährlich eine Diagnose des Unternehmens stellte. Daraus entwickelte sich die Unternehmenskultur und als 1988 Berndorf eine Mitarbeiterbeteiligung startete war dies eine kulturelle Revolution.

 

Auf die Frage, was Politiker besser machen könnten, meinte Zimmermann man solle eher Mitgefühl für die Minister entwickeln, die Wurzel des Problems wäre, dass es keiner recht macht. Im Wohlstandszyklus sieht der, 2005 im Bereich Wirtschaft zum Österreicher des Jahres gewählte Industrielle, den Kombinationspunkt bereits überschritten, die Aussichten für 2018 eher düster. "Es gibt keine Solidarität mehr" so der Senator der WU. "Ich habe kein Rezept wie man aus der Falle rauskommt, das müssen jetzt die Jungen schaffen!" Für diese ist es wichtig gute Storys zu hören und zu lesen, Unternehmensgeschichten müssen transportiert werden.

 

Mitverantwortlich für die Abwanderung der Unternehmen aus Österreich sieht Zimmermann die im österreichischen Gesetz verankerten 1.200 Arbeitsschutzmaßnahmen. Als positives Beispiel nannte er Kolumbien, wo alle Lohnnebenkosten auf 0 gestellt wurden und von den Unternehmen eine Abgabe von 9 % des Gewinns zur Finanzierung der Sozialversicherung einbehalten wird. "Das ist Reform!"

 

Unter anderem mit dabei waren: 

Stefan Anderl (Deloitte Financial Advisory), Renate J. Danler (Renate Danler Consulting), Thomas Dittrich (REIWAG Facility Services), Maximilian Eiselsberg (Eiselsberg Rechtsanwälte), Johannes Ernst (Gneist Consulting Team), Christian Hafner (HASCH & PARTNER), Wolfgang Hammerer (WdF), Tanja Held (Manz´sche Verlag), Erich Kandler (EKWP Wirtschaftsprüfung), Robert Kolm (Babak Gebäudetechnik), Martin Kubat (Austria Card), Werner Müller (GRABNER INSTRUMENTS Messtechnik), Thomas J. Nagy (NAGY´s Kommunikation), Roman Nedwed (NEROM & Partner), Josef Reisel (Alstom Austria), Gerald Steger (café + co), Natascha Wilcek-Peske (Scheybal), Andreas Willenbacher (Willenbacher Advisory), Dietmar Wohltan (Funk International Austria) und Gerhard Zeilinger (Motel One Austria)

 

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Praxistage 2015 – Unternehmerische Praxis Konferenz für Entscheidungsträger mit Top-Besetzung und Top-Vorträgen

März 2015

 

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Der Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker, das Wirtschaftsforum für Führungskräfte sowie zahlreiche weitere Partner aus Wirtschaft, Presse und Politik luden zu den Praxistagen 2015 in der Beletage des Palais Eschenbach.

 

Bei der Podiumsdiskussion diskutierten Manager von Leitbetrieben über Informationstechnologie in Österreich.

 

Die Podiumsdiskutanten waren:

Wolfgang Fischer, MSc - CIO Valida, Stefan Fritz - Executive Director, CFO Hilfswerk, Marcus Frantz - CIO OMV, Wolfgang Hammerer - Geschäftsführer Wirtschaftsforum der Führungskräfte, Ernst Kloboucnik - CIO ÖAMTC, Bernd Kuntze - CIO Haas Food Equipment und Friedrich Schmoll - CIO Umweltbundesamt 

 

Einig waren sich die CIOs darüber, dass es unerlässlich ist die Mitarbeiter in die IT-Security einzubinden und das Bewusstsein über Informationssicherheit auch immer wieder aufzufrischen.

Digitalisierung brauchen alle, doch fehlt oft das richtige Budget, hier steht die Wirtschaftlichkeit stark auf dem Prüfstand. Veränderte Kommunikationsgeschwindigkeit, große Erwartungshaltung bei Effizienzsteigerung, hohe Anschaffungskosten sind nur einige Hürden, die es gilt zu überwinden um das Unternehmen in die digitalisierte Zukunft zu führen.

 

Die Diskussion moderierte Manfred Weiss, Gründer der Fachzeitung „Computerwelt“. 

 

Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner, Staatssekretärin Sonja Steßl und Günter Stummvoll waren die Ehrengäste der Praxistage 2015. 

 

 

Das hochkarätige Podium lockte knapp 100 Gäster in der Früh ins Palais Eschenbach - Foto: A. Raab Impressionen aus dem Palais Eschenbach - Foto: A. Raab Wolfgang Hammerer (WdF) mit Claudia Schlegel (Miss Perfect - Trainingsintitut für Hauspersonal) und Andrea Ristl (Autonom Talent Consulting) - Foto: A. Raab



WdF- Expertenfrühstück - März 2015

„Postconventional Leadership – Führung in Zeiten des Wandels"

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Wolfgang Hammerer (WdF) begrüßte die zahlreichen Führungskräfte zum WdF-Expertenfrühstück.

 

Wie Leader mit den aktuellen Herausforderungen – Komplexität, Volatilität, Unsicherheit, Ambiguität, Geschwindigkeit – erfolgreich umgehen können, welche Qualitäten und Skills postkonventionelle Führung braucht und wie man als Führungsperson sich auf diese Entwicklung vorbereiten kann, darüber referierten Elisabeth Leyser (geschäftsführende Gesellschafterin von HILL Management) und Michael Paula (Creative Catalyst bei nowhere). 

 

Gleich zu Beginn stellte Paula vier Führungskräfte-Typen in den Fokus:

 

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Der Opportunist - Er möchte Chancen erkennen und für sich umsetzen.

Der Experte - "Je mehr ich weiß, umso besser"

Achiever - Er setzt sich Ziele und gibt Strategien vor, bewegt sich im rationalen Bereich.

Innovator/Shaper - "Da muss es doch mehr Möglichkeiten geben!" Nimmt die Welt anders wahr, denkt, redet und nimmt Raum in Anspruch. 

 

"Veränderung bedeutet, aus einer Komfortzone rauszugehen", so der Innovationsprofi. Der Status Quo muss hinterfragt, kreative Spannung aufgebaut werden. "Es ist Wahnsinn, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten!"

 

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Die vier Qualitäten: Die Aktion - Die Ganzheit - Der kreative Funke - Ins Unbekannte gehen 

setzen Vitalität, Intention, Präsenz und Vernetzung voraus und werden bei nowhere gerne mit einem Zen-Bogenschützen verglichen: zurück gehen, Spannung aufbauen, loslassen - dann der Schritt ins Unbekannte.

Paula rät dazu sich selbst die richtigen Fragen zu stellen, jenseits des rationalen Verstandes auch mit Emotionen zu arbeiten, zu lernen, wie man inspirierende Geschichten erzählt. Viele Menschen sind durch PowerPoint-getragene Meetings gelangweilt. Hier eine Tabelle, da ein Diagramm, Zahlen, Daten, Fakten und fertig ist das vermeintlich effiziente Meeting. Die gute alte Fragerunde wird aber wiederentdeckt.

 

Je nach Kultur des jeweiligen Landes gibt es auch eine Vorbereitungsphase, Meetingforms - vordesignte Meetingvorschläge - kommen zum Einsatz. "Es wird darauf geachtet keine Diskussionen sondern kreative Dialoge entstehen zu lassen", so die Managerin für den Bereich Personal- und Organisationsentwicklung in der HILL-Gruppe. "Die Art und Weise ein Meeting zu verändern kann die Initialzündung zur generellen Veränderung sein." Doch die Erfahrung zeigt, dass selbst beim besten Willen "das Alte" stets dominat bleibt.

 

Zusammenfassend gilt für Postconvention Leaders: Sie setzen ihr eigenes Potenzial und das ihrer Mitarbeiter und ihrer Organisation frei, schaffen und halten Raum für Innovation und durchbrechen Konventionen und Normen zum Wohl des Ganzen. Sie nützen kreative Spannung, suchen nach Sinn und Bedeutung und sind bereit zu experimentieren und fürchten das Unbekannte nicht Postconvention Leaders sind in sich sicher rund reflektiert und nützen mehr als nur ihre Ratio.

 

Mit dabei waren uinter anderem:

Johann Donabauer (Cimbria Heid), Kornelia Epping (MOVES consulting), Jörg Fessler (Fessler Werbeagentur), R. Niki Harramach (Management Beratung), Tamas Horvath (Raiffeisen Bank), Renate Krammer, Werner Kuras (GPM Management Consulting), Andreas Leitgeb (Trenkwalder), Markus Lenotti (Lenotti Advisors), Werner Müller (Allianz Elementar), Eduard Müller (Linde Verlag Ges.m.b.H.), Konrad Noé-Nordberg (nnc noé-nordberg consulting), Johann Pinterits (Gourmet Menü-Service), Manfred Rauch, Stefan Reichelt (NP Neumann & Partners), Josef Rupp (HOCHTIEF Construction), Josef Sieß (EUSPUG), Cornelia Spannlang (COWOS Telefonmarketing), Edwin Spraider (Unternehmensberatung), Stefan Straif (3 Banken Versicherungsmakler), Roman Teichert (OTIS), Martin Wagner (Caritas Burgenland), Georg Wagner (Spirit Design - Innovation and Brand) und Johannes Winkler (REWE International)

 

 

Elisabeth Leyser - Foto: A.Raab WdF-Expertenfrühstück - Foto: A.Raab Wolfgang Hammerer (WdF) begrüßte die zahlreichen Gäste - Foto: A. Raab

 



WdF- Expertenfrühstück - Februar 2015

„Neue Technologien brauchen Leadership“

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Der "Krupp Saal" im Haus der Industrie war zum Bersten voll, Wolfgang Hammerer (GF WdF) begrüßte die zahlreichen Führungskräfte zum zweiten WdF-Expertenfrühstück im heurigen Jahr mit Gerhard Zeiner, Chief Operating Officer von SAP Österreich. 

 

Neue Technologie-Trends wie Mobilisierung von Anwendungen, Big Data / Echtzeit-Lösungen, Cloud-Nutzung eröffnen ungeahnte Chancen auf Business Innovation und völlig neue Geschäftsmodelle. Dies ist kein reines Thema für die IT. IT hat eine wichtige Verantwortung als Kompetenzzentrum und Umsetzungs-Motor. Der erfolgreiche Einsatz braucht einen strategischen Ansatz und liegt damit auch in der Verantwortung des Top Management und aller Führungskräfte.

 

Das zentrale Element dieser digitalen Transformation ist der Umgang, die Nutzung, die Transformation von Daten zu Entscheidungs- und Handlungsgrundlagen - jederzeit und auf Knopfdruck, egal wie groß die Datenmengen sind. Und unsere Erwartungen steigen - wie im Umgang mit unserem Smartphone, einfach, mobil, vernetzt, smart!

 

Durch neuen Echtzeit-Technologien hat man auf Knopfdruck Zugang zu Möglichkeiten die noch vor kurzer Zeit undenkbar waren. Zum Beispiel in der Krebsforschung gibt es dadurch enorme Fortschritte. Die Analyse und Anpassung der individuellen Therapie für einen Patienten, die früher einige Wochen in Anspruch genommen hat, kann nun in wenigen Stunden abgehandelt werden kann, mehr als ein Meilenstein.

 

In anderen wirtschaftlichen Fallbeispielen werden durch enorm viele neue Daten (z.B. aus Sensoren in Anlagen und Maschinen) völlig neue Geschäftsmodelle ermöglicht, aus Produkten werden völlig neue, wettbewerbsstärkere Dienstleistungs-Angebote für Kunden. Hervorragende Beispiele dafür sind das österreichische Hygiene-Unternehmen Hagleitner, die Kompressor-Firma Kaeser oder der Landmaschinen-Marktführer John Deere.

 

In all diesen Projekten haben Executives eine maßgebliche Rolle als Sponsor und Driver.

Führungskräfte bzw. Executives auf C-Level müssen nicht zwangsläufig "Genius-Status" a la Steve Jobs haben, aber sie müssen eine Vision schaffen können, wie sie ein Unternehmen mithilfe der Digitalisierung wettbewerbsfähig weiterentwickeln können und alle Mitarbeiter ins Boot holen.

 

Führungskräfte müssen das Umfeld schaffen, Freiraum und Pouvoir für alle MitarbeiterInnen ermöglichen, ein gute Mischung in den Teams erreichen - aus Erfahrenen und „Digital Natives“. Weiters sind kreative Instrumentarien wie z.B,. Design Thinking ein Erfolgsfaktor für innovative, nachhaltige Weiterentwicklung. 

 

Unternehmens- und IT-Berater sind in einer besonders wichtigen Schlüsselrolle. Sie können Technologie und Business Szenarien verbinden und ihren Kunden in die Zukunft führen. Es war noch nie wichtiger, dass diese beiden Disziplinen zusammen wirken, nur dann kann die Power & the Beauty neuer digitaler Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Darüber hinaus sind Communities wie das WdF bzw. YLF wesentliche Plattformen, um das Thema Innovation, Nutzung neuer digitaler Technologien auszutauschen und in Österreich voranzutreiben.

 

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Früh aufgestanden sind WdF-Mitglieder aus Wien, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg:

Tobias Blattenberger (Landesbank Baden-Württemberg), Dieter Bodingbauer (Bisnode D&B Austria),  Arnold Bubeck (Landesbank Baden-Württemberg), Georg Bundy, Romana Edelhauser-Preissl (Bisnode D&B Austria), Gerald Enzinger (Helioz), Silvia Farkalits-Weiss (Ideenwerkstatt Werbeagentur), Walter Fraißler (VERBUND Services), Christian Friedl (AIM Group International), Hartmut R. Gailer (SER Solutions), Neena Gupta-Biener (FH Joanneum), Bernhard Hofer (Dataformers), Wolfgang Honold (Getzner Textil), Erich Kandler (EKWP Wirtschaftsprüfung), Marcus Kohlbeck (SMC Pneumatik), Robert Koubek (Verbund Thermal Power),Christoph Krammer (Magna Steyr Fahrzeugtechnik), Wolfgang Kuzel (Tieto Austria), Jens Misera (AfB), Manfred Rauch (WTE Wassertechnik), Thomas Robier (HOERBIGER Deutschland), Josef Rupp (HOCHTIEF Construction Austria), Josef Scheidl (Leykam Lets Print), Michael Schönberger-Abraham (FF Company Office Solutions),  Cornelia Spannlang (COWOS Telefonmarketing), Clemens Widhalm (Dale Carnegie)  

 

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Mehr wirtschaftliches Verständnis für die kommende Generation

 

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Betriebspraktika für Lehrer stark gefragt

 

Auch 2015 startete im Spiegelsaal der IV das Praktikum „LehrerInnen in die Wirtschaft". Über 50 Unternehmen bieten im achten Durchgang der Initiative rund 60 LehrerInnen ein Betriebspraktikum.

Das Gemeinschaftsprojekt der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (KPH), der Initiative for Teaching Entrepreneurship (ifte), der Wiener Wirtschaftskammer (WK), dem Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) und der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft (VWG) bietet Lehrinnen und Lehrern ein ungewöhnliches Fortbildungsformat: ein dreitägiges wirtschaftliches Betriebspraktikum.

 

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„Wir wollten uns nicht nur zu Bildungsthemen äußern wie viele andere, sondern konkret das Verständnis füreinander stärken“, betont  KR Viktor Wagner, der Wiener Vorsitzende des WdF, Bei der Eröffnung der Auftaktveranstaltung.

„Nur wer selbst Betriebe von innen erlebt hat, kann darüber glaubhaft zu Schülerinnen und Schülern sprechen", weiß Dr. Christoph Berger, Rektor der KPH Wien/Krems. LehrerInnen sind wichtige MultiplikatorInnen und sollen ihre SchülerInnen bestmöglich auf das Arbeits- und Wirtschaftsleben vorbereiten“, unterstreicht  Walter Ruck, Präsident der Wiener Wirtschaftskammer.

 

Die Palette der teilnehmenden Betriebe erstreckt sich von großen Betrieben wie etwa Henkel, Bisnode, Erste Bank, oder Eurest bis hin zu Mittel- und Kleinbetrieben, wie z.B. einem Installateurbetrieb, einem Blumengeschäft, einer Buchhandlung oder einer Tischlerei. Die Unternehmensvielfalt ist ein wesentlicher Teil des Konzeptes.

„Mit der Aktion wird Einblick in den Alltag von Unternehmen ermöglicht und die Vielfältigkeit der Österreichischen Unternehmen sichtbar.“ sagt IFTE Vorstand Helmut Wisiak, selbst langjährig aktiver Manager und Unternehmer.

 

Rund 50 Lehrer sind bei der Aktion 2015 mit dabei - Foto: A. Raab Mag. Johannes Lindner (KPH) - Foto: A. Raab Kaffee muss sein - Foto: A. Raab Ab geht´s, drei Tage in die Tischlerei - Foto: A. Raab Im Spiegelsaal der IV - Foto: A. Raab Noch kurz Networken, dann geht es gleich los mit der Arbeit - Foto: A. Raab Helmut Wisiak (ifte)- Foto: A. Raab Bernhard Hofer (talent 2 talent) mit seinen Schützlingen - Foto: A. Raab Dr. Michaela Mayrus (WKW) - Foto: A. Raab 3 Tage Praktikum für gegeseitiges Verständnis - Foto: A. Raab Ing. Joachim Simon (SCHUNK WIEN) mit seinen Ein gutes Frühstück für einen gelungenen Start in die Aktionswoche - Foto: A. Raab

 



WdF- Expertenfrühstück - Jänner 2015

„Cybercrime und Haftungsfragen“

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Österreich hat eines der strengsten Datenschutzgesetze in Europa. Dennoch gibt es eine deutliche Zunahme der Schadensfälle durch Cyber-Kriminalität in den letzten Jahren. Betroffen sind nicht nur Privatpersonen,  sondern verstärkt auch Unternehmen, Behörden und Regierungen. Einzelne Attacken auf Unternehmen richten in Österreich laut Bundeskriminalamt durchschnittlich 400.000 Euro Schaden an. In Einzelfällen geht die Summe in die Millionenhöhe. Was die wenigsten wissen: Die Geschäftsführung ist im Fall der Fälle voll haftbar.

Nach Begrüßungsworten von Mag. Wolfgang Hammerer,WdF, widmete sich die ganze Aufmerksamkeit der rund vierzig Führungskräfte dem Vortrag des VERO Experten Jürgen Schagerl, Standortleiter in Wien und Experte für Cybercrime.

 

Unternehmen werden vermehrt Opfer von Hackerangriffe, Phishing oder Identitätsdiebstahl. In den letzen zwei Jahren wurde jedes vierte Unternehmen gehackt. Ein Hackerangriff liegt laut Gesetz dann vor, wenn eine spezifische Sicherheitsvorkehrung gezielt umgangen wird. Jedoch stellen nicht nur Hackerangriffe ein Datenschutzproblem dar. Auch ein verlorengegangener Laptop, ein USB-Stick mit sensiblen Daten, oder die Unachtsamkeit beim Versand einer Mail können zu Verlusten führen. Das Gefahrenbewusstsein ist noch sehr gering. Besonders mobile Geräte sind gar nicht, oder unzureichend gesichert, WLAN-Hot-Spots ein Paradies für Hacker. In Österreich sind nur etwa 5% der Unternehmen versichert.

 

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Das Management des Unternehmens ist im Falle eines Hackerangriffes voll haftbar. Die Geschäftsführung ist dazu verpflichtet, Sicherheitsvorkehrungen im Unternehmen zu treffen und Verträge mit IT-Dienstleistern entsprechend auf ihre Regelkonformität zu prüfen. Wer keine ausreichenden Vorkehrungen trifft, der wird zur Rechenschaft gezogen. „Absicherung gegen Cyberrisiken wird von vielen Managern in Österreich noch unterschätzt, ganz nach dem Motto: Mein Unternehmen betrifft es nicht“, so Jürgen Schagerl. VERO ist eine der wenigen Versicherungsmaklergesellschaften, die sich intensiv mit dem Thema Cyberrisk befasst.

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Heikel, aufwendig und kostenintensiv wird das Thema Cybercrime vor allem dann, wenn sehr sensible Daten wie Bankverbindungen, Codes oder Passwörter durch Hackerangriffe gestohlen werden. Denn: Das geschädigte Unternehmen ist dazu verpflichtet, alle Personen, deren Daten gestohlen wurden, unverzüglich zu informieren und die Behörden einzuschalten. Zu diesen Aufwänden der gesetzlichen Informationspflicht kommen noch weitere Kostenfaktoren hinzu: Forensik, Rechtsbeistand, Vermögensschäden und Kosten für PR, um den Reputationsschaden aufzufangen, denn der Imageschaden eines gehackten Unternehmens ist beträchtlich. Hinzu kommt im Zweifelsfall auch die Strafzahlung, denn Unwissen schützt vor Strafe nicht. 

 


VERO berät Unternehmen zur individuellen Absicherung gegen Cybercrime. „Es gibt individuelle Versicherungslösungen im Bereich der Cyberrisiken – so genannte Cyber Risk Versicherungen - die sämtliche Kosten nach einem Datenklau oder Hackerangriff decken“, erklärt Jürgen Schagerl. „Die Prämien dafür sind in Relation zu den im Schadensfall entstehenden Kosten absolut leistbar und stellen einen Bruchteil der möglichen Schadenssumme dar.“

 

Lebhaft diskutierten unter anderem:

Leopold Berger, TU Wien, Philipp Dür, Kunz Schima Wallentin RA, Walter Fraißler, VERBUND, Benjamin Grünwald, 6B47 Real Estate, Daniel Kapeller, Akzo Nobel Coatings, Charles La Fond, Charles LaFond, Renate Lehner, Renate Lehner, Volker Lenzeder, Fronius International, Günther Marchtrenker, Hali Büromöbel, Brigitta Schwarzer, GrECo International, Carl Gustav van der Linden, Decisyon, Alexander Fischer, REIWAG Facility Services und Dietmar Wohltan, Funk International


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Wie viel verdienen Österreichs Manager?

Die Einkommenserhebung des WdF ist seit über 30 Jahren verlässlichste Quelle über die Gehälter der heimischen Führungskräfte. Die Ergebnisse der 33. Studie wurden am 2. April 2014 im Zuge einer Pressekonferenz präsentiert.

 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte
Lothringerstrasse 12, A-1030 Wien, Tel: 01/712 65 10 o. 713 79 68, Fax: 01/711 35-2912, E-Mail: office@wdf.at

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