
Österreich und Europa stehen vor wegweisenden Entscheidungen.
Nach Monaten zwischen zaghaftem wirtschaftlichem Aufschwung und konjunkturellen Rückschlägen diskutierten namhafte Expert*innen aus verschiedenen Bereichen vor rund 140 Teilnehmer*innen die Aussichten für das Jahr 2026.
Christian Kehrer führte in traditioneller Weise durch die gemeinsame Veranstaltung von WdF-Steiermark und IV-Steiermark. Offiziell eröffnet wurde der Abend von Christoph Robinson gemeinsam mit Christian Ramsauer von der TU Graz.
Nach dem Statement von Landesrat Willibald Ehrenhöfer erklärte Stefan Bruckbauer, Chefvolkswirt der UniCredit Bank Austria, dass Österreich nach der Rezession 2025 in eine vorsichtige wirtschaftliche Erholung startet: Für 2026 rechnet er mit etwa 1,0 % BIP-Wachstum, für 2027 mit 1,5 %. Anschließend sprach Petra Draxl, Vorstandsmitglied des AMS Österreich, zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten, dem Potenzial der Digitalisierung für das AMS sowie den Chancen und Auswirkungen der Koralmbahn.
Von Karin Ronijak, Vice President und Global Head of Public Funding bei ams-OSRAM AG, wurden die nationalen und europäischen Rahmenbedingungen für den globalen Semiconductor-Markt beleuchtet. Abschließend skizzierte Martin Graf, Vorstandsmitglied der Energie Steiermark AG, den Wandel in der Energiewelt, wenn grüne Transformation im Spannungsfeld zu Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Leistbarkeit steht.
In der Podiumsdiskussion war das Publikum eingeladen, persönlich Fragen an den Kreis der Vortragenden zu richten.

v.l.n.r. Christian Kehrer, Christian Ramsauer, Willibald Ehrenhöfer, Karin Ronijak, Petra Draxl, Martin Graf, Christoph Robinson und Stefan Bruckbauer
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