Am 19. November 2024 lud das ORF-Landesstudio Kärnten die Mitglieder des WdF‘s zu einem sehr spannenden Betriebsbesuch ein. Die Führung durch das Landesstudio wurde von dem technischen Leiter Klaus Wachschütz und Programmchef Martin Weberhofer vorgenommen, die den Mitgliedern die Möglichkeit boten, die Abläufe des erfolgreichsten ORF-Landesstudios in Österreich kennenzulernen und Einblicke in den Alltag der Führungskräfte zu erhalten.

Das Landesstudio in Klagenfurt produziert volles Programm in Radio, Fernsehen und Online für Kärnten. Weiters hat es die größten Marktanteile unter den Landesstudios in Österreich und ist auch das erfolgreichste Landesstudio. Der USP und Leitgedanke, den Landesdirektorin Karin Bernhard verfolgt, ist die Etablierung von regionaler Reichweite. Ihr Erfolgskonzept lautet „raus in die Regionen und auf die Leute zugehen“, so Bernhard.
Ca. 170 MitarbeiterInnen (inkl. Externe) sind in 6 Abteilungen beschäftigt. Die Führungskräfte von den 6 Abteilungen bilden gemeinsam mit Landesdirektorin Karin Bernhard das Führungsteam. Durch die hohe Verantwortung gegenüber der Gesellschaft von den aktuellen Geschehnissen sofort zu berichten und die dadurch erforderliche 24-Stunden Erreichbarkeit aller MitarbeiterInnen ist es essenziell, dass Teamwork sehr gut funktioniert. Diese Bereitschaft der MitarbeiterInnen wird durch ein diverses Team sowie spezielle Teamworking-Schulungen gefördert. Natürlich müssen die MitarbeiterInnen eine gewisse Bereitwilligkeit dafür und großes Interesse am Job mitbringen. Durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen herrscht ein nicht autonomer Führungsstil und die meisten Entscheidungen, z.B. personelle Entscheidungen werden von dem Generaldirektor der Bundesorganisation in Wien getroffen.
KI wird als Chance gesehen und unterstützt beim Übersetzen oder Abtippen von Texten, gewährleistet die Barrierefreiheit und Untertitelungen von Sendungen. Jedoch steht am Ende und am Anfang immer ein Mensch, der die Texte vorgibt und das Niedergeschriebene kontrolliert. Für die Zukunft muss die KI-Verwendung gesondert ausgewiesen werden.
Ein zentraler Punkt ist auch, dass KI-Fake-News gleichzeitig die Daseinsberechtigung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens bilden und die Berichterstattung vertrauenswürdig bleibt.
Abschließend hatten die Mitglieder die Möglichkeit diverse Fragen an Landesdirektorin Karin Bernhard, den technischen Leiter Klaus Wachschütz und Programmchef Martin Weberhofer zu stellen.






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