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Nachbericht – WdF am 81. Villacher Kirchtag

Nachbericht – WdF am 81. Villacher Kirchtag

Veranstaltungsdatum und -zeit:
29 Juli 2026
17:00 Uhr

Einblicke von Michael Pötscher, Oliver Plieschnig und Lukas Scharf 

Der 81. Villacher Kirchtag bot den stimmungsvollen Rahmen für ein besonderes WdF‑Netzwerktreffen in der Villacher Brauerei. Michael Pötscher, Oliver Plieschnig und Lukas Scharf präsentierten die wirtschaftliche Bedeutung der Brau Union Österreich und gaben einen umfassenden Überblick über die regionale Verankerung, die Markenstrategie und die kulturelle Weiterentwicklung des Unternehmens. Sie betonten, dass die Brau Union das regionalste Unternehmen Österreichs sei, in allen Bundesländern vertreten und mit zwölf Brauereien sowie zusätzlichen Logistikstandorten eine beeindruckende Präsenz zeige. Mit rund hundert Biersorten, zwanzig Marken und einer Jahresproduktion von fünf Millionen Hektolitern – bei insgesamt acht Millionen Hektolitern in Österreich – sei das Unternehmen klarer Marktführer. Seit 2003 Teil der Heineken‑Gruppe, beschäftigt die Brau Union rund 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzt konsequent auf regionale Rohstoffe, starke Marken und eine moderne Unternehmenskultur.

Transformation der Unternehmenskultur und regionale Bedeutung Kärntens

Besonders hervor hob Pötscher die Transformation des Führungsstils: Aus einer früher patriarchisch geprägten Struktur habe sich eine Du‑Kultur entwickelt, die auf Empowerment, klaren Zielen und eigenständigen Entscheidungen der Teams basiert. Die Kärntner Standorte Villacher und Schleppe leisten einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Mit 385 Beschäftigten, einer Bruttowertschöpfung von 47 Millionen Euro, Investitionen von 2,5 Millionen Euro, einer Million Euro an Löhnen und Gehältern sowie Steuerabgaben von 6,5 Millionen Euro sei die Brau Union ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor im Bundesland.

Craftvoll GmbH – Handwerk, Tradition und Nähe zum Konsumenten

Im Anschluss stellte Pötscher die Craftvoll GmbH vor, die mittelständische Brauereien und handwerkliche Braukunst bündelt. Ziel sei es, glaubwürdige, hochwertige und lokale Marken zu entwickeln, die gesellschaftliche Relevanz besitzen und langfristig gestärkt werden. Offene Brauereien, Nähe zum Konsumenten und ein authentischer Markenauftritt seien zentrale Elemente dieser Strategie. Die Verbindung aus innovativer Markentradition und Unternehmergeist solle langfristig stabile, regionale „Love Brands“ schaffen.

Modernisierung der Villacher Stadtbrauerei

Die Villacher Stadtbrauerei, die kürzlich modernisiert wurde, verbindet einen offenen Verkostungsbereich mit ihrem historischen Kern. Sie produziert vor allem Spezialsorten wie Blondes oder dunkles Kellerbier, während Standardsorten wie Märzen oder Freilich an anderen Standorten gebraut werden. Pötscher fasste die Rolle der Stadtbrauerei prägnant zusammen und sagte: „Bier steht für Geselligkeit und wir wollen der Ort sein, wo man zusammenkommt.“

Ausklang beim Netzwerken

Zum Ausklang lud das WdF zur traditionellen Kirchtagssuppe ein, wo in geselliger Atmosphäre weiter vernetzt wurde. Auch Gäste aus anderen Bundesländern nutzten die Gelegenheit zum Austausch, was dem Abend eine besonders verbindende und überregionale Note verlieh.

Programm

  • Empfang
  • Einleitende Worte durch Oliver Plieschnig und Lukas Scharf
  • Präsentation der Villacher Stadtbrauerei durch Michael Pötscher
  • Brau Union – Organisationsstruktur
  • Craftvoll – Brauerei & Handwerk
  • Villacher Brauerei – Einblicke in Tradition & Innovation
  • Q & A
  • Führung und Verkostung im Anschluss
  • Einladung zur Kirchtagssuppe und Netzwerken in der Villacher Brauerei
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