


Die erfolgreiche WdF-Veranstaltung „Führungskräfte im Vertrieb“ eröffnete im Januar das Jahr 2025 und zog erneut 21 Teilnehmer*innen zum Frühstück ins Haus der Industrie.
Christoph Tamegger, ehemaliger CSO von Creditreform Österreich, hielt eine fesselnde Keynote zum Thema „Working Capital und die Rolle des Vertriebs“. Er stellte dabei die kontroverse Frage, ob Vertriebsmitarbeiter*innen aktiv bei offenen Posten werden sollten, oder ob dies ausschließlich der Aufgabe der Buchhaltung bleibt. Die Diskussion zeigte, dass Branchenunterschiede hier entscheidend sind: In manchen Bereichen kann die Einbeziehung des Vertriebs den Kundenkontakt stärken, in anderen hingegen den Fokus auf Neukundengewinnung beeinträchtigen.
Professionelles Forderungsmanagement war ebenfalls ein zentrales Thema. Tamegger betonte, dass frühzeitiges und lösungsorientiertes Mahnwesen entscheidend für den Erfolg ist, denn jede Minute, die dem Forderungsmanagement gewidmet wird, fehlt bei der Akquise neuer Kunden. Ein strategisch geführtes Working Capital-Management trägt somit nicht nur zur Liquidität bei, sondern auch zur Stabilität von Geschäftsbeziehungen.
Besonders hervorgehoben wurden der enge Austausch mit der Buchhaltung und die Bedeutung von Respekt und Vertrauen in schwierigen Gesprächen. Tamegger wies darauf hin, dass die richtige Balance zwischen Vertriebsarbeit und Forderungsmanagement den Unterschied ausmacht.
Am 28. März 2025, zum Thema „Kaltakquise 2025“, treffen sich die Vertriebler*innen erneut.
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