

Warum Selbstmarketing über Karrieren entscheidet diskutierten am 1. September 18 Vertriebsprofis beim frühmorgendlichen WdF-Format.
Beim jüngsten Treffen der Reihe „Führungskräfte im Vertrieb“, das ausnahmesweise hybrid abgehalten wurde (14 vor Ort, 4 online) zeigte die Expertin Silvie Stollreiter eindrucksvoll, dass erfolgreiche Verkäuferinnen und Verkäufer nicht nur ihre Produkte beherrschen müssen
– sondern vor allem sich selbst. „Menschen kaufen Menschen, nicht nur Dienstleistungen“, betonte sie in ihrem Impulsvortrag.
Ein zentrales Problem sieht sie darin, dass sich viele Vertriebler ausschließlich über ihre Angebote definieren und ihre persönlichen Stärken vernachlässigen. „Gerade erfahrene Kräfte über 45 haben oft nie gelernt, sich selbst überzeugend zu präsentieren, weil sie sich selten bewerben mussten“, erklärte Stollreiter. Hinzu komme, dass im Gespräch häufig zu viele Informationen auf einmal präsentiert würden – ein „mentaler Overload“, der das Gegenüber überfordert und Entscheidungen erschwert.
Für Stollreiter ist Selbstmarketing deshalb keine Nebensache, sondern eine Schlüsselfähigkeit. „Wer seinen eigenen Wert kennt und klar benennen kann, gestaltet seine Karriere aktiver, verhandelt besser und kommt schneller in Wunschpositionen.“ Wichtig sei dabei, das Thema zur Chefsache zu machen. „Diese Fähigkeit darf man nicht an KI oder externe Dritte auslagern – das geht nach hinten los.“
Als Erfolgsfaktoren nannte sie Klarheit, Übung und Authentizität. Vertrauen sei dabei die härteste Währung im Vertrieb: „Nur wer glaubwürdig auftritt, baut echte Kundenbeziehungen auf
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