Beim Frühstücksgespräch gab Landesrätin Mag. Marika Lagger‑Pöllinger einen umfassenden Einblick in die Breite ihrer Verantwortungsbereiche – von Klima-, Natur- und Umweltschutz über Parke, Abfallwirtschaft und Wasserrecht bis hin zur Schutz- und Siedlungswasserwirtschaft, Hydrografie, Frauen- und Gleichstellungspolitik sowie dem kommunalen Bauen und der Baukultur.

Politisches Selbstverständnis
Lagger‑Pöllinger betonte, wie wichtig es ihr ist, die Sichtweisen aller Beteiligten zu verstehen und Diskussionen auf Augenhöhe zu führen. Politik sei immer ein Kompromiss – „einfach kann jeder“, aber tragfähige Lösungen entstehen erst durch das Abwägen unterschiedlicher Interessen.
Klimafitte und regionale Wertschöpfung
Angesichts der großen und komplexen Referate setzt sie auf pragmatische, ökologisch verantwortbare Entscheidungen. Wertschöpfung im eigenen Land halten, ohne ökologische Standards zu vernachlässigen. Klimafittes Bauen als Zukunftsaufgabe. Nachhaltigkeit bedeute, heute in Umwelt und Infrastruktur zu investieren, um morgen Kosten zu sparen. Klagenfurt nimmt als einzige Stadt Österreichs am EU‑Programm „Moves Forward“ teil – ein Beispiel für langfristig gedachte Nachhaltigkeit.
Herausforderungen der Gemeinden
Lagger‑Pöllinger skizzierte die strukturellen Spannungen zwischen Wohn- und Arbeitsgemeinden:
Als Lösungsansätze nannte sie:
Das größte Hindernis: Gemeinden mit hohen Einnahmen tun sich schwer, Mittel abzugeben – obwohl es für die regionale Entwicklung notwendig wäre.
Bürokratieabbau & Beschleunigung von Verfahren
Ein weiterer Schwerpunkt war die Notwendigkeit, interne Prozesse zu modernisieren. Beispiele:
Frauen & Gleichstellung
Im Bereich Gleichstellung formulierte Lagger‑Pöllinger klare Prioritäten:
Fazit
Das Gespräch zeigte die enorme Breite der Themen, die Landesrätin Lagger‑Pöllinger verantwortet. Ihr Zugang ist geprägt von Pragmatismus, Nachhaltigkeit und dem Anspruch, regionale Wertschöpfung, ökologische Verantwortung und soziale Fairness miteinander zu verbinden. Besonders deutlich wurde, wie stark die Zukunft der Gemeinden von Kooperation, effizienter Verwaltung und einer modernen Gleichstellungspolitik abhängt.





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