
Am 15. Oktober versammelten sich knapp 25 WdF Mitglieder zur spannenden WdF-verbindet Veranstaltungsreihe, dieses Mal zum Thema Digitaler Humanismus – Human-biologische Perspektive.
Die Technologisierung im Allgemeinen und die damit einhergehende Digitalisierung aus der Wirtschaft und Gesellschaft ist heute nicht mehr wegzudenken. Die künstliche Intelligenz nimmt rasant zu und bietet ein substanzielles Potenzial, besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Insbesondere durch die Pandemie der letzten Jahre, hat die Investition in digitale Geschäftsbereiche enorm zugenommen.
Der digitale Humanismus trifft den Nerv unserer Zeit. Wie können wir die Digitalisierung so gestalten, dass das Leben der Menschen verbessert und dabei humanistische Grundsätze beachtet werden? Die Technologie muss nach menschlichen Werten und Bedürfnissen geformt werden, anstatt nur zuzulassen, dass Technologien Menschen formen.
Wenn Veränderungen im Unternehmen nicht angenommen werden oder es gar Widerstand gegen Veränderung gibt, dann bedeutet es oftmals nicht, dass die Strategie- oder Changemanagement-Prozesse unzureichend sind. Häufig liegt es einfach daran, dass dem, was sich im menschlichen Körper bei Veränderungen abspielt nicht Rechnung getragen wurde.
In diesem Impulsvortrag ging Dr. Stephan Melzer, Vice President Industry bei msg plaut, auf die Mechanismen zur Veränderung im Menschen ein, die beim digitalen-Change im Arbeitsumfeld einsetzen. Führungskräfte tragen zudem maßgeblich dazu bei, dass Veränderungen angenommen und gelebt werden und haben eine zentrale Aufgabe im gesamten Change-Prozess zur Sicherstellung, dass der Wandel “menschlich” gestaltet wird. Zudem gab es spannende Einblicke aus endokrinologischer Sicht auf das Lernverhalten jedes einzelnen. Die Reduktion der Aufmerksamkeitsspanne, Erosion der Fakten und die Kommunikation bzw. Sprache müssen für das Annehmen von Veränderungsprozess stets berücksichtigt werden.
Viele spannende Diskussionen gab es im Anschluss an den Impulsvortrag im kleinen Rahmen.






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