
Österreich diskutiert seit Jahrzehnten über mehr Frauen in Führung. Doch dort, wo operative Macht, Budgets und strategische Entscheidungen liegen, bewegt sich noch immer zu wenig.
Die Women Leadership Alliance hat deshalb genau hingesehen: mehr als 100 internationale Studien gescreent, über 50 Interviews mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik geführt, Workshops mit Vertreter:innen der Wirtschaft abgehalten und Führungskräfte im WdF befragt.
Das Ergebnis: das neue WLA-Positionspapier „Frauen in Führung – Von Ambition zu Verbindlichkeit“ mit konkreten Forderungen an Politik und Wirtschaft.
Im Mittelpunkt steht nicht mehr die Frage, ob wir mehr Frauen in Führung brauchen, sondern:
Was muss sich strukturell verändern, damit 50:50 in der Führung tatsächlich Realität werden kann?
Es geht um verbindliche Zielpfade, faire und transparente Besetzungsverfahren, Zugang zu Budget- und Ergebnisverantwortung, flexible Führungsmodelle, Entgelttransparenz sowie Betreuungs- und Karenzstrukturen, die Karriere ermöglichen statt ausbremsen.
Beim WLA-Herbstempfang präsentieren wir die Paritäts-Offensive – 50:50 in der Führung erstmals öffentlich und diskutieren ihre zentralen Forderungen mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Recht und Politik.
PROGRAMM
18:00 Uhr | Einlass
18:30 Uhr | Begrüßung & Warum Österreich jetzt eine Paritäts-Offensive braucht
Wolfgang Hammerer, Bundesgeschäftsführer des Wirtschaftsforums der Führungskräfte
Wajden Byloff, Vorstandsvorsitzende der Women Leadership Alliance
18:40 Uhr | Politischer Impuls
Videobotschaft von Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung
18:45 Uhr | Von Ambition zu Verbindlichkeit
Präsentation des neuen WLA-Positionspapiers und seiner zentralen Forderungen
Katarina Roder, Vorständin der Women Leadership Alliance
19:00 Uhr | Gesellschaftspolitischer Impuls
Videobotschaft von Barbara Blaha
19:05 Uhr | Paneldiskussion: Wer verändert die Strukturen?
Bernadett Humer
Sektionschefin für Familie und Jugend im Bundeskanzleramt
Sonja Wallner
CFO der A1 Group und A1 Österreich
Edeltraud Hanappi-Egger
Professorin für Gender und Diversität an der WU Wien und ehemalige Rektorin der Wirtschaftsuniversität Wien
Franz J. Heidinger
Jurist, Vizepräsident der Women in Law Initiative und Generalsekretär der Justitia Awards
Beate Wolf
Vorstandsvorsitzende APK Pensionskasse AG
Was wirkt tatsächlich? Wo braucht es Verbindlichkeit? Was können Unternehmen sofort verändern? Welche Rahmenbedingungen muss die Politik schaffen? Und wer übernimmt Verantwortung dafür, dass aus Zielen messbarer Fortschritt wird?
Moderation: Franziska Zoidl, Ressortleiterin Karriere bei DER STANDARD
19:55 Uhr | Vom Positionspapier zum Auftrag
Übergabe des WLA-Positionspapiers an Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft – als sichtbarer Auftrag, aus Forderungen konkrete Umsetzung zu machen. Von Ambition zu Verbindlichkeit. Von Forderungen zu Umsetzung.
20:00 Uhr | Networking & Buffet
Bitte melden Sie sich via E-Mail bei office@wdf.at an.

























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