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„Führungskräfte profitieren von der wirtschaftlichen Entwicklung und steigern erfolgsabhängige Einkommensbestandteile“

Wien (OTS) – Für die Erstellung der 38. WdF-Einkommensstudie wurden die Angaben von 612 Führungskräften aus der ersten und zweiten Führungsebene durch das Marktforschungsinstitut TRICONSULT gesammelt und ausgewertet. Während das Jahres-Gesamteinkommen der ersten Führungsebene im Schnitt 225.700 Euro brutto erreicht, erzielten die Führungskräfte der zweiten Ebene ein jährliches Gesamteinkommen von 142.200 Euro.

Gen.-Dir. Mag. Andreas Zakostelsky, WdF-Bundesvorsitzender: „Die heimische Wirtschaft hat im Jahr 2018 gut verdient und entsprechend wurden die heimischen Führungskräfte honoriert, wobei dabei die variablen Gehaltsbestandteile im Vordergrund standen. Allerdings ist ein Großteil dieser Bonifikationen nicht in den Konsum geflossen, sondern wurde durch die kalte Progression geschluckt. Im Interesse der internationalen Wettbewerbsfähigkeit im Kampf um die besten Management-Köpfe ist die kalte Progression ein großer Nachteil für Österreich“.

Variables und gesamtes Einkommen 2018
64% der Führungskräfte der ersten Ebene (zuletzt 62%) erhalten einen wesentlichen Teil ihres Einkommens erfolgsabhängig, in der zweiten/dritten Ebene sind es 69% (zuletzt 68%). Hauptkriterien waren hier Gewinn (1. Führungsebene) und Zielerreichung (2. Führungsebene), ausbezahlt wird in den meisten Fällen bar, 9% haben 2018 Optionen oder Anteile des Unternehmens eingelöst.

2018 stiegen die variablen Gehaltsbestandteile in der ersten Führungsebene deutlich stärker als die Grundgehälter. Das durchschnittliche Grundgehalt streut wieder sehr deutlich: Während ein Viertel der Befragten weniger als 110.000 Euro Basisvergütung bezieht, sind es bei den obersten 25% mehr als 200.000 Euro. Ebenso streuen auch die variablen Gehaltsbestandteile: Von bis zu 25.000 Euro im untersten Quartil bis zu mehr als 100.000 Euro im obersten Quartil.

Ein Viertel der Befragten in der zweiten/dritten Führungsebene bezieht ein Grundgehalt von weniger als 85.000 Euro, bei den obersten 25% sind es mehr als 128.000 Euro. Damit ist auch auf dieser Führungsebene weniger das gestiegene Grundgehalt, sondern mehr der variable Gehaltsbestandteil für das Anwachsen des Gesamteinkommens verantwortlich.

Das Nettojahreseinkommen der ManagerInnen der zweiten Führungsebene beträgt im Schnitt 79.270 Euro, davon entfallen 61.870 Euro netto auf das Grundgehalt.

Fringe Benefits
Beim wichtigsten Fringe Benefit – dem Dienstfahrzeug – hat BMW in der ersten Führungsebene Audi überholt. Vor allem in der zweiten/dritten Ebene kann VW/Audi seine Position halten.

Rund die Hälfte der ManagerInnen der ersten Ebene und etwa 55% in der zweiten/dritten Ebene erhalten eine betriebliche Altersvorsorge. In erster Linie wird damit die Pensionslücke abgesichert, die Familie ist nur in jedem zweiten Fall begünstigt, eine Berufsunfähigkeit wird in vier von 10 Fällen vom Arbeitgeber versichert.

Wenn Überstunden gemacht werden, dann sind es umso mehr, je höher die ManagerInnen in der Hierarchie stehen: In der ersten Führungsebene sind es im Schnitt 17,2 Stunden pro Woche, in der zweiten/dritten Ebene 12,8 Stunden.

Zentrale Ergebnisse
Im Schnitt sind die Führungskräfte der ersten Ebene 58 Tage pro Jahr für ihr Unternehmen unterwegs. In der zweiten/dritten Führungsebene sind die ManagerInnen durchschnittlich 47 Tage pro Jahr unterwegs

Einkommen der ersten beiden Führungsebenen legen das erste Mal seit Jahren wieder deutlich zu. Verantwortlich dafür sind variable Gehaltsbestandteile

Einkommen hängen von Unternehmensgröße und Umsatz ab, nicht zuletzt auch vom Gewinn

Boni werden wieder an rund zwei Drittel der Führungskräfte bezahlt, variable Elemente sind damit ein weiter zunehmender Gehaltsbestandteil

Diese variablen Gehaltsbestandteile waren im vergangenen Jahr für die Einkommenszuwächse verantwortlich

Gewinn und Zielerreichung (auch in der ersten FE) sind die Grundlage variabler Gehaltsbestandteile

Zeitlicher Einsatz bleibt im Top-Management sehr hoch, die Führungskräfte der ersten Ebene leisten mehr als 17 wöchentliche Überstunden

Verantwortung für MitarbeiterInnen, Umsatz und Kosten ist im Schnitt extrem hoch, aber auch sehr breit gestreut.

Den 300 Seiten starken Berichtsband können Sie kostenpflichtig beim WdF beziehen.

Über: Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) wurde 1979 gegründet und ist Österreichs größtes unabhängiges Führungskräftenetzwerk und vertritt knapp 3.000 Manager. Darüber hinaus bietet es u.a. die Gelegenheit zur Vernetzung im Rahmen von Vortragsreihen, Podiumsdiskussionen und Expertenfrühstücke. Neben der Einkommensstudie werden viele weitere Umfragen und Studien zur Arbeitswelt der Führungskräfte durchgeführt. Das „Young Leaders Forum“ des WdF bietet eine Plattform für Nachwuchsführungskräfte.

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF)
www.wdf.at
Isabella Dundler, BA
i.dundler@wdf.at

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